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Florian Reit im Winkl 20/1
Tanklöschfahrzeug
MZF35/140/1LFVersorger
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IVECO-MAGIRUS TLF 16/25 (bis 2015)
Fahrzeugdaten
Beladung
 
Brandbekämpfung
- Wassertank 2.500 Liter
- Heckeinbaupumpe 16/8
- 4 Atemschutzgeräte (Dräger)
- 8 Reserveflaschen
- 4 Hitzeschutzanzüge
- Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr
- 4 C-Rohr-Tragekörbe mit Hohlstrahlrohre
- Schaummittel
- Schwer- und Leichtschaumrohr
- Schaumzumischer für Hohlstrahlrohre
- A, B, C und D-Schläuche
- 3 Hydroschilder (Wasserschilder)
- Feuerwehrsicherheitsleinen

 
Technische Hilfeleistung
- Hydraulikaggregat (Lukas)
- Spreizer und Rettungsschere (Lukas)
- Kombigerät und Pedalschneider (Lukas)
- Teleskop-Rettungszylinder
- Schaufeltrage
- Verkehrsabsicherung
- Stromaggregat 9,1 kW (Eisemann)
- 2 Arbeitsscheinwerfer mit Stativ
- Trennschleifer
- 4 Steckleitern
- Motorsäge (Stihl)
- Ölbindemittel verschiedener Ausführungen
- Tauchpumpe

IVECO 120-25 mit MAGIRUS-Aufbau
Baujahr: 1986
Hubraum: 12.675 cm³
Leistung: 188 kW (256 PS)
Getriebeart: 6-Gang Schaltgetriebe
Gesamtgewicht: 12.000 kg
Besatzung: 1 + 5 Personen

 
Die wichtigsten technischen Ausrüstungen im Detail
  Hydraulischer Rettungssatz  
Im Tanklöschfahrzeug wurde ein neuer hydraulischer Rettungssatz vom Hersteller LUKAS integriert. Dieser findet seinen Einsatz vorwiegend in der technischen Hilfeleistung bei Fahrzeugöffnungen und -sicherungen zur Personenrettung.

Der Rettungssatz beinhaltet sowohl Spreizergerät, Rettungsschere, Kombigerät und ein Pedalschneidegerät, wie auch verschiedene Teleskop-Rettungszylinder. Über Schnellverschlusskupplungen werden diese von einem Hydraulikaggregat versorgt. Den notwendigen elektrischen Strom liefert ein externer Stromerzeuger. Zum weiteren Umfang des Rettungssatzes zählen verschiedene Unterleg- und Sicherungswerkzeuge, sowie magnetische Schutzabdeckungen die beispielsweise an Fahrzeugsäulen angebracht werden.


 
       
       
  Wassertank, Pumpe und Schnellangriff
 
Wie der Name bereits verrät, ist die Besonderheit am Tanklöschfahrzeug der im Einsatzwagen installierte Tank, welcher über 2.500 Liter Löschwasser verfügt. Der notwendige Druck wird von einer Pumpe im Fahrzeugheck erzeugt. Die Pumpe ist mit Ein- und Ausgängen ausgestattet, an die verschiedene Schlauchgrößen angekuppelt werden können.

Bis im Einsatz eine externe Wasserversorgung aufgebaut ist, kann mit dem Schnellangriff vorgegangen werden. Dieser ist ein Löschschlauch mit Hohlstrahlrohr auf einer im Fahrzeug fest eingebauten Haspel, welcher direkt von der Pumpe angesteuert wird.




       
       
 
Strahlrohre, Hydroschilder, Verteiler und Tauchpumpe  
Im Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Reit im Winkl befinden sich mehrere moderne C-Hohlstrahlrohre (1). Diese ermöglichen den Einsatzkräften, Wassermenge und Streuung für optimale Brandbekämpfung optimal einzustellen. Für die Brandbekämpfung mit Löschschaum werden Hohlstrahlrohre mit Zumischer (2) und bei Bedarf Aufsätze (3) verwendet.

Mit den Hydroschlidern (4) können Wasserwände erzeugt werden, die beispielsweise benachbarte Häuser schützen sollen. Im Fahrzeug befinden sich zudem mehrere Verteiler (5) mit B und C-Anschlüssen. Die Tauchpumpe (6) wird in der Regel eingesetzt, um unter Wasser stehende Keller auszupumpen.


       
       
  Hitzeschutzanzug, Schnittschutzausrüstung und Motorsäge
 
Im Fahrzeug sind mehrere Hitzeschutzbekleidungen Form II untergebracht, welche aus Mantel mit integrierter Kopfschutzhaube und Handschuhen bestehen. Der silberne Hitzeschutz kann über die Einsatzkleidung angezogen werden und schützt die Feuerwehrleute vor thermischen Risiken.

Für Arbeiten mit der im Fahrzeug befindlichen Motorsäge ist eine Schnittschutzkleidung erforderlich. Bestehend aus Jacke und Hose soll sie in Verbindung mit einem Holzarbeitshelm die Einsatzkräfte vor Verletzungen bewahren. Auf dem Foto rechts sind außerdem noch ein Kraftstoffkanister für die Säge wie eine Axt abgebildet.


       
       
  Arbeitsscheinwerfer, Stromerzeuger und Kabeltrommeln  
Für die Ausleuchtung des Einsatzortes werden Arbeitsscheinwerfer genutzt, die mit Hilfe einer Brücke auf einem Stativ angebracht sind. Das Stativ ermöglicht, die Höhenposition der Doppelstrahler zu variieren, um den Lichteinfall zu optimieren. Bei Wind kann das Stativ mit Befestigungsseilen gesichert werden.

Den notwendigen Strom liefert ein Aggregat (Stromerzeuger) mit einer Leistung von 9,1 kW, ausgerüstet mit verschiedenen Stromanschlüssen. Für die Stromleitung werden Kabeltrommeln verwendet. Eine davon ist mit einem Deltastecker ausgestattet, welcher ermöglicht, dass mehrere Geräte mit Spannung versorgt werden können.


       
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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