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Florian Reit im Winkl 48/1
Löschgruppenfahrzeug
MZF35/140/1LFVersorger
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IVECO-MAGIRUS LF 8
Fahrzeugdaten
Beladung
 
Brandbekämpfung
- Vorbaupumpe 8/8
- Tragkraftspritzenpumpe Ziegler PFPN 10-.1500
- 4 Atemschutzgeräte (Dräger)
- 8 Reserveflaschen
- 2 Zwei-Mann-B-Schlauchhaspeln (80m)
- Schaummittel
- 4 Steckleiterelemente
- Tauchpumpe
- A, B, C und D-Schläuche
- Feuerwehrsicherheitsleinen
 
 

 
Technische Hilfeleistung
- Mehrzweckzug
- Stromaggregat (Eisemann 6,5 kW)
- Büffelheber (Tragkraft 10t)
- 2 Arbeitsscheinwerfer mit Stativ
- Trennschleifer
- Motorsäge (Stihl)
- Ölbindemittel verschiedener Ausführungen
- Werkzeugkasten
 
 
 
 

IVECO 90-16 mit MAGIRUS-Aufbau
Baujahr: 1990
Hubraum: 6.068 cm³
Leistung: 87 kW (118 PS)
Getriebeart: 6-Gang Schaltgetriebe
Gesamtgewicht: 9.000 kg
Besatzung: 1 + 8 Personen

 
Die wichtigsten technischen Ausrüstungen im Detail
 
Vorbaupumpe 8/8
 
Wie der Name "Löschfahrzeug" beschreibt, ist die technische Ausrüstung des Fahrzeugs hauptsächlich zur Brandbekämpfung gedacht. Besonders wichtig ist dabei die Vorbaupumpe an der Fahrzeugfront. Diese kann entweder zur Wasserentnahme (mit Saugschlauch) und Förderung, oder als Zwischenpumpe verwendet werden.

Der Maschinist hat zwei B- und eine A-Kupplung zur Verfügung, die er mit Hilfe von Übergangs- und Sammelstücken variabel erweitern kann. Die Zahlen 8/8 bezeichnen auch hier die Wasserdrücke in bar. Die Vorbaupumpe wird durch einen Fahrzeugnebenantrieb betrieben.




 
       
       
 
Tragkraftspritzenpumpe Ziegler Ultra Power 3
 
Im Fahrzeugheck des LF8 befindet sich eine Tragkraftspritzenpumpe. Diese Pumpen können mit vier Feuerwehrleuten getragen werden und müssen deshalb nicht zwingend am Fahrzeug gebunden sein. Diese Pumpen werden sowohl zur Wasserentnahme, beispielsweise aus Flüssen und Seen, als auch als Zwischenpumpstationen verwendet. An der Pumpe lassen sich Ein- und Ausgangsdrücke einstellen, um eine optimale Wasserförderung zu gewährleisten.

Technische Daten:
Viertakt Ottomotor von Volkswagen mit elektronischer Einspritzung
3 Zylinder, 1.198 cm³, 45 kW (61 PS) bei 5200 1/min
Elektronische Mulitpoint Benzindirekteinspritzung mit Klpfsensor
Elektrostart mit Notstarteinrichtung
Nennförderstrom: 1500 l/min
Nennförderdruck: 10 bar
Maximaler Betriebsdruck: 17 bar
Gewicht: ca. 195 kg


       
Greifzug
 
Der Greifzug wird hauptsächliche bei technischen Hilfeleistungen verwendet. So kommt dieser beispielsweise einer Fahrzeugsicherung zum Einsatz. Mit dem Gerät können auch mit Handkraft, bedingt durch das Flaschenzugprinzip, sehr schwere Gegenstände bewegt werden.

Der Greifzug besteht aus der Zugvorrichtung, einem massiven Haken mit Umlenkrolle, sowie aus den widerstandsfähigen Stahlseilen. Der Greifzug kann beispielsweise an Bäumen, oder mit Hilfe der Bodenverankerung befestigt werden. Zur Bodenverankerung werden große Stahlnägel in den Untergrund geschlagen.


 
       
       
 
Arbeitsscheinwerfer, Stromerzeuger und Kabeltrommeln
 
Für die Ausleuchtung des Einsatzortes werden Arbeitsscheinwerfer genutzt, die mit Hilfe einer Brücke auf einem Stativ angebracht sind. Das Stativ ermöglicht, die Höhenposition der Doppelstrahler zu variieren, um den Lichteinfall zu optimieren. Bei Wind kann das Stativ mit Befestigungsseilen gesichert werden.

Den notwendigen Strom liefert ein Aggregat (Stromerzeuger) mit einer Leistung von 9,1 kW, ausgerüstet mit verschiedenen Stromanschlüssen. Für die Stromleitung werden Kabeltrommeln verwendet. Eine davon ist mit einem Deltastecker ausgestattet, welcher ermöglicht, dass mehrere Geräte mit Spannung versorgt werden können.


       
       
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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