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Die Atemschutzausrüstung der Feuerwehr
   
 
Die Atemschutzausrüstung ist überlebensnotwendig, wenn an Einsatzorten gefährlicher Rauch entsteht oder ein Sauerstoffmangel vorherrscht. Die Geräteträger können mit Hilfe der Pressluftatemgeräte bis in den Gefahrenbereich gelangen um beispielsweise Personen zu retten oder Brandursachen zu bekämpfen. Doch dabei ist äußerste Vorsicht geboten. So ist das Risiko eines Atemschutzganges in Gebäuden ungleich höher als bei Aufgaben außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereiches. Dementsprechend passieren auch die meisten Unfälle mit Verletzten und Toten bei Atemschutzeinsätzen (www.atemschutzunfaelle.eu). Um das Unfallrisiko zu minimieren, ist neben einer qualifizierten Gefahrenbewertung im Einsatz, einer sehr guten Ausbildung sowie guten körperlichen und psychischen Voraussetzungen eine technisch einwandfreie Ausrüstung von größter Bedeutung.

Das nebenstehende Video informiert über Anforderungen und Grundsätze des Atemschutzwesens (Quelle: www.retten.de).
Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

Pressluftatemgerät und Gesichtsmaske
Zur speziellen Atemschutzausrüstung (zusätzlich zur persönlichen Schutzausrüstung) gehören eine Gesichtsmaske, eine Feuerschutzhaube und ein Pressluftatemgerät mit Lungenautomat. Bei sehr geringer Rauchentwicklung reicht oftmals auch ein anschraubbarer Atemluftfilter anstatt eines Pressluftatemgerätes. Für den Innenangriff wird für zum Schutz vor Flammen und extrem heißen Temperaturen eine persönliche Schutzausrüstung benötigt, welche die aktuell geltenden Normen erfüllt. Des Weiteren statten sich Atmeschutzträger, die immer zu zweit im Trupp im Einsatz sind, mit Funkgeräten, Sicherungsleinen, Beleuchtung und Tragetuch zur Rettung von Verletzten aus.

 
Atemschutzüberwachung am Einsatzort

elektronische Atemschutzregistrierung von Dräger
Bei einem Atemschutzeinsatz sind nicht nur die Geräteträger gefordert. Zu deren Sicherheit und zur Einsatzkoordination wird am Einsatzort eine Atemschutzüberwachung eingerichtet, die mit den im Gebäude befindlichen Einsatztrupps Funkkontakt hält um Lageberichte austauschen zu können. Die Registrierung, bei der sowohl Anschlusszeiten als auch Flaschendrücke der einzelnen Personen aufgenommen werden, erfolgt seit kurzem mit elektronischen Geräten der Firma Dräger.

   
 
Bilder von Übungen und Einsätzen
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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