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2018
 
Bezirksausbildungsübung (BABÜ) in Hochfilzen am 6. Oktober 2018
Die Bezirksausbildungsübung des Bezirksfeuerwehrverbandes Kitzbühel findet alle 2 Jahre statt. Am Samstag, den 6. Oktober war es wieder soweit. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl wurde dazu eingeladen und fuhr nach Hochfilzen. Auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes wurden insgesamt 81 Übungen von Großbränden, Verkehrsunfällen und Menschenrettungen bis zu Unfällen mit gefährlichen Stoffen abgearbeitet. Anbei ein paar Fakten zum Umfang des ganztätigen Übungstages. Es waren 27 Feuerwehren mit 36 Fahrzeugen vor Ort. Das Rote Kreuz des Bezirk Kitzbühel übte mit 11 Fahrzeugen mit. Daneben nahmen die Bergrettung, Alpinpolizei, Eurinos Suchhundestaffel und die Theatergruppe „die Bühne“ aus Kirchberg teil. Insgesamt wurden 23 verschiedene Szenarien vorbereitet. Unter den strengen Augen der Beobachter der Berufsfeuerwehren München und Salzburg sowie den Funktionären aus Tirol und Bayern zeigten die Einsatzkräfte unter realen Bedingungen ihr Können. Insgesamt waren 410 Personen eingebunden. Die Gruppenkommandanten traten um 7:30 Uhr an. Es gab eine kurze Einweisung, auf was in diesem Jahr bei den Übungen besonders wert gelegt wird und auf was im Gelände geachtet werden muss. Pünktlich um 8:00 Uhr hieß es dann über Funk das Erste Mal Feuerwehr… „Einsatz übernehmen“. Es folgten zahlreiche Übungseinsätze mit Fahrten unter Sonderrecht, das bedeutet mit Blaulicht und Martinshorn. Die Floriansjünger aus Reit im Winkl hatten viel zu tun. Sie wurden zu einem Sägewerksbrand gerufen, bei einem Verkehrsunfall drohte das Auto abzustürzen. Es gab einen Suizidversuch mit Autoabgasen. Dazu kamen noch zwei Unfälle bei einer Werkstatt. Zum Abschluss wurden sie noch zum Brand einer Gartenhütte beordert. Dort übernahmen sie unter anderem die Erstversorgung von den verletzten Personen, da noch kein Rettungswagen vor Ort war. An diesem Samstag stand nicht das „Große Rettungsgerät“ an erster Stelle. Stattdessen ging es um die Kommunikation der einzelnen Rettungsorganisationen untereinander sowie einfache und schnelle Lösungen. Ein besonderes Augenmerk legten die Übungsbeobachter auf die Kommunikation mit der Leitstelle sowie die Lagemeldungen. Um 17:00 Uhr folgte dann das Große Antreten sowie Grußworte von verschiedenen Rednern. Anschließend kehrten alle Floriansjünger wieder zu Ihren Stützpunkten zurück.
Bericht: Christian Speicher, Bilder: Markus Schmuck
 
 
Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Kössen am 27. September 2018
„Heizungsbrand mit starker Rauchentwicklung im Verwaltungsgebäude des gemeindlichen Bauhofs – fünf Personen vermisst“, so lautete die Meldung bei der Gemeinschaftsübung zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehren Kössen. Die beiden Nachbarwehren diesseits und jenseits der Landesgrenze stellten dabei erneut ihre ausgezeichnete Zusammenarbeit unter Beweis. Die Reit im Winkler Feuerwehrleute bekämpften den angenommenen Brand von der Südseite aus und entnahmen das Löschwasser vom Hydranten im nahegelegenen Gewerbegebiet. Sehr schnell waren auch die Tiroler Nachbarn zur Stelle und löschten hauptsächlich an der Nordseite mit Wasserentnahme vom Hydranten an der Loferaustraße. Vordringliche Aufgabe beider Wehren aber war die Personenrettung, wobei sie mit Atemschutzgeräten ausgerüstet in das Gebäude eindrangen. Inzwischen kam vom Hausmeister die Meldung, dass sich noch eine weitere Person darin aufhalten muss. Nach und nach wurden alle sechs Vermissten entdeckt und ins Freie gerettet. Bei der Schlussbesprechung vor dem Feuerwehrgerätehaus konnte Kommandant Günther Braun feststellen, dass in der sehr guten Zeit von 40 Minuten der angenommene Brand gelöscht und alle sechs vermissten Personen wohlbehalten gerettet werden konnten. Den gemeindlichen Bauhof bezeichnete er als ein sehr gutes Übungsobjekt. Andreas Paluc, der Kommandant der Kössener Feuerwehr, bedankte sich für das Anbieten der guten Gelegenheit, ein weiteres Mal im Rahmen der zweimal jährlich abwechselnd in den beiden Nachbarorten stattfindenden Gemeinschaftsübungen so gut zusammenzuarbeiten. Bei einer gemeinsamen Brotzeit wurden die bei der Übung gewonnenen Erkenntnisse noch gegenseitig ausgetauscht.
Bericht: Sepp Hauser, Bilder: Christian Speicher
 
 
Turmlauf in Hall in Tirol am 16. September 2018
6 aktive Atemschutzträger der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl machten sich auf den Weg, um beim Turmlauf Hall in Tirol mitzumachen. Im Rahmen des 13. Raiffeisen Turmlauf Hall in Tirol wurde wieder das schnellste Feuerwehr-Team im Treppenlauf gesucht. Das besondere daran ist, dass die Feuerwehrleute in voller Schutzausrüstung inkl. Atemschutzgerät antreten. Die Atemschutzmaske braucht nicht aufgesetzt zu werden, sie ist aber am Mann mitzuführen. Der Haller Feuerwehrlauf ist eine einzigartige Veranstaltung in Österreich. Die besondere Herausforderung des Laufes liegt darin, die 200 Wendeltreppen-Stufen des Haller Wahrzeichen, dem 46 Meter hohen Münzerturm hinauf- und wieder hinunterzulaufen. Ein Feuerwehr-Team besteht aus jeweils 2 aktiven Feuerwehrleuten mit abgeschlossener Atemschutzausbildung. Im Regelwerk steht, dass das Feuerwehrteam zusammen laufen muss. Nach dem gemeinsamen Start darf der Abstand zwischen den 2 Feuerwehrmännern nicht mehr als ein Treppenabsatz betragen. Das Team muss mit einem Abstand von maximal 15 Sekunden ins Ziel laufen! Das fördert den Teamgedanken. Per Kamera wurden die Bilder des Aufstiegs über die Wendeltreppe im Münzerturm auf eine Leinwand übertragen. So konnten die Zuschauer mitverfolgen, was im Inneren des Turms passierte. Die 3 Feuerwehrteams der FF Reit im Winkl starteten in der Feuerwehrklasse I. In der Teamwertung belegten Toni Abholzer und Jan Schröter den 15. Platz, Stefan Huber und Florian Wellnitz den 17. Platz und Andreas Windbichler und Dominik Wolfenstätter den 21. Rang. Es traten in der Feuerwehrklasse I 24 Teams sowie in der Feuerwehrklasse II 7 Gruppen gegeneinander an.
Bericht: Christian Speicher, Bilder: Benno Stockklauser
 
 
Leistungsprüfung "Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz"
Eine saubere und ruhige Arbeit bestätigten die Schiedsrichter den zwei Gruppen, die die Leistungsprüfung „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ ablegten. Alle dabei teilnehmenden Feuerwehrleute bewiesen, dass sie sich gut darauf vorbereitet hatten und konnten nach bestandener Prüfung die Leistungsabzeichen in den verschiedenen Stufen in Empfang nehmen. „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, so lauteten jeweils die ersten Worte der Lagebeschreibung der beiden Gruppenführer Jan Schröter und Benno Stockklauser an ihre Kameraden. Innerhalb der vorgeschriebenen Sollzeit galt es für sie dann, die Erstversorgung vorzunehmen, den Verkehr abzusichern, die Einsatzbeleuchtung und die Stromversorgung aufzubauen. Als nächstes musste das Unfallfahrzeug mit Unterlegkeilen gesichert werden und eine Absicherung gegen Brandgefahr mit einem Pulverlöscher erfolgen. Schließlich vollzog die Gruppe die Ausrüstung mit Spreizer und Rettungsschere zur Personenbefreiung. Ihr fundiertes Wissen bestätigten die Prüflinge auch bei der Fahrzeug- und Gerätekunde. Präzise beantworteten sie die von den Schiedsrichtern hierbei gestellten Fragen. Es waren dies die Kreisbrandmeister Thomas Mayr und Stephan Hellmuth sowie der Kommandant der Überseer Feuerwehr Rupert Kink. Sie gratulierten den Feuerwehrmännern zur bestandenen Prüfung und überreichten an sie die folgenden Leistungsabzeichen: Stufe 3/2 (Gold mit Grün) an Matthias Lengg und Michael Schönhuber, Stufe 3 (Gold) an Reinhard Heistracher und Andreas Windbichler, Stufe 2 (Silber) an Josef Höflinger, Roland Klein, Michael Windbichler und Dominik Wolfenstätter und Stufe 1 (Bronze) an Toni Abholzer, Pascal Hagl, Bastian Hofmann, Armin Icic und Michael Ruh. Jan Schröter und Benno Stockklauser stellten sich als Gruppenführer zur Verfügung. Sie ergänzten die 2 Gruppen und haben bereits in den vergangenen Jahren das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz„ in der höchsten Stufe 3/3 (Gold mit Rot) abgelegt.
Bericht: Sepp Hauser, Bilder: Christian Speicher
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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