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Bilder und Berichte von größeren Übungen der Feuerwehr Reit im Winkl
2010
 
 
Motorsägenschulung am 17. November 2010

Die Firma ENDRESS veranstaltete in Zusammenarbeit mit STIHL einen Informationsabend für Motor- und Rettungssägen. Dabei wurden in einem Theorieteil von Mario Wistuba von STIHL neue Produkte und Sicherheitstechnologien vorgestellt, die das Arbeiten mit Kettensägen effizienter und sicherer machen. Bei der anschließenden Vorführung wurden den rund 25 Feuerwehrmännern die Vorteile und Stärken der neuesten Modelle veranschaulicht. Besonders interessant war der Schnittschutztest bei dem gezeigt wurde, wie der zuverlässige Schnittschutzkleidung funktioniert. Zum Abschluss des Abends lud die Firma ENDRESS zum Abendessen ein. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Firmen ENDRESS und STHIL für den informativen und interessanten Abend.


 
Gemeinschaftsübung oberes Achental mit Kössen und Walchsee am 05. Oktober 2010 in Reit im Winkl

Es ist eine beunruhigende, beängstigende Situation, wenn plötzlich Einsatzfahrzeuge mehrerer Feuerwehren mit Martinshorn und Blaulicht aus allen Richtungen heranbrausen, um vor der gleichen Wohnanlage zu stoppen. Wenn die Retter eilends Material auspacken, Pumpen und Schlauchleitungen für die Wasserversorgung, Hydroaggregate für die Lichtanlage, wenn Drehleitern an mehrgeschossigen Gebäude in Stellung gebracht werden. Und wenn sich etliche der Männer hektisch in feuerfeste Schutzanzüge zwängen, um mit Atemschutz und Sauerstoffflaschen in einer Wohnanlage zu verschwinden, während andere ernst und gestikulierend Anweisungen geben.

Solche Szenarien kennen erfahrene Rettungskräfte von etlichen realen Unfallsituationen. Damit solche Einsätze effektiv und koordiniert ablaufen, deshalb gibt es Trainingseinheiten. Oft finden diese wie am vergangenen Dienstag in Reit im Winkl in enger Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren statt. So rasten also am frühen Abend zur Gemeinschaftsübung im oberen Achental die Einsatzkräfte aus Schleching, Kössen, Oberwössen und Unterwössen zum Waldbahnhof, wo ihnen der Reit im Winkler Kommandant Hubert Heistracher den vermeintlichen Ernst der Unfalllage nahe brachte: 20 Personen gilt es in der Wohnanlage St. Sebastian, einem Großbau mit insgesamt 78 Wohneinheiten  zu retten. Allesamt saßen nach einem angenommen Brand im 3. Stockwerk fest. Mit zwei Drehleitern aus Unterwössen und Walchsee/Tirol sowie dem Hubrettungssteiger werden sie über die Balkone geborgen. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandinspektor Georg König, Kreisbrandmeister Alfred Waschin und den Kreisbrandmeister für den Atemschutz, Christof Grundner sowie Hubert Ritter Bezirks-Feuerwehrinspektor des Bezirksfeuerwehrverbandes Kitzbühel werden sie anschließend von den ebenfalls anwesenden BRK-Sanitätern der örtlichen BRK Rettungswache erstversorgt. 172 Helfer waren insgesamt für den zweistündigen Einsatz vor Ort und nach der Einschätzung der Feuerwehrfunktionäre hat sich die Mühe vollends gelohnt. Alles sei „wie am Schnürl“ gelaufen, wie Kommandant Heistracher die Einschätzungen der beurteilenden Kreisbrandmeister nach der Großübung zusammenfasste. Insbesondere die Kommunikation und die Koordination zwischen den Wehren und auch dem BRK seien „bestens“ verlaufen. Für einen potentiellen Ernstfall ein beruhigendes Ergebnis dieser aufwändigen Gemeinschaftsübung. Sie stellte gleichzeitig den Beitrag der Achentalfeuerwehren im Rahmen der Brandschutzwochen dar.
[Hanns Ostermaier]


 
 
Übungsnachmittag in Hochfilzen am 02. Oktober 2010
28 Feuerwehren, 45 Einsatzfahrzeuge, 260 Feuerwehrmänner, 40 Rettungskräfte mit zwölf Rettungsfahrzeugen, 72 Einsätze an 27 Stationen: Dies sind Daten einer Feuerwehrgroßübung, an der sich alle zwei Jahre auch die Floriansjünger aus Reit im Winkl beteiligen. Eingeladen worden waren sie vom Tiroler Bezirksfeuerwehrverband Kitzbühel zum Truppenübungsplatz Hochfilzen, wo das Großaufgebot an Rettungskräften die verschiedensten Unfall- und Gefahrensituationen durchexerzierte. Die Reit im Winkler Wehr wurde dabei zu insgesamt sieben Einsätzen gerufen, wobei sie fünfmal mit der Einsatzleitung beauftragt wurde. Eine wesentliche Herausforderung kommt auf die Einsatzkräfte deshalb zu, weil sie sich flexibel immer wieder auf neue Unfallszenarien einstellen müssen: Verkehrs- oder Bauunfälle, Höhen- oder Schachtrettungen. Auch die Kooperation mit den benachbarten Feuerwehren und Sanitätern spielt eine wesentliche Rolle. Zum Ablauf dieser gemeinschaftlichen Großübungen gehören auch genaue Analysen der Einsätze, die jeweils unmittelbar nach den bewältigten Aufgaben stattfinden. Den freiwilligen Helfern aus dem grenznahen Bergort wurde dabei ein sehr hoher Ausbildungsstand attestiert. [Hanns Ostermaier]

 
 
Monatsübung in Blindau am 03. August 2010
Bei der Monatsübung im August wurden drei verschiedene Einsatzszenarien angenommen, welche die drei Bereitschaften seperat durchliefen. So musste die erste Gruppe ein überhitzter Heustock mit dem Heuwehrgerät kühlen, die Zweite ein Garagenbrand löschen und die Dritte eine Menschenrettung im steilen Gelände mit Hilfe der Hubrettungsbühne durchführen.

 
 
Gemeinschaftsübung mit der Bergwacht Reit im Winkl am 16. Juli 2010

Zwei Unfallsituationen, die kompromisslos verdeutlichen, wie lebensnotwendig schnelle und gut organisierte Hilfe sein kann: Auf der asphaltierten, kurvigen und engen Bergstraße von der Winklmoosalm ist ein Mountainbiker über die Leitplanke in unwegsames Gelände gestürzt, rund 20 Meter von der Straße entfernt kommt er zum Liegen. In der zweiten Annahme hat sich ein Waldarbeiter, ebenfalls unweit dieser Gemeindestraße mit der Motorsäge schwer verletzt und wartet dringend auf rasche Hilfe. Diese beiden Szenarien bildeten den Handlungsrahmen für eine dreistündige Gemeinschaftsübung der Reit im Winkler Feuerwehr und der örtlichen Bergwacht am vergangenen Freitagabend. Mit 14 Mann und drei Fahrzeugen war dabei die Feuerwehr im Einsatz, zwölf Retter und ein weiteres Fahrzeug stellte dabei die Bergwacht. Beide Bergungen wurden mit Hilfe der Rettungsbühne organisiert, wobei jeweils eine Rettungsgruppe die Einsatzleitung übernahm.

Die Hauptaufgabe der Bergwacht bestand jeweils in der Erstversorgung der vermeintlich Verletzten, während die Feuerwehr mittels der Hubrettungsbühne die beiden „Unfallopfer“ aus den Abhängen herausholte. „Wir haben schon länger keine Gemeinschaftsübung mehr organisiert, bis auf kleinere Verbesserungsmöglichkeiten hat die Zusammenarbeit der beiden Gruppen recht gut geklappt“, wie die Bereitschaftsleiterin der Bergwacht, Marga Lehrberger den Verlauf beider Übungen bewertete. Diesen Eindruck wollte auch der Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Hubert Heistracher bestätigen: „Gut funktioniert hat insbesondere die Kommunikation über Funk hin zu den Helfern am jeweiligen Unfallort.“ Beide „Verletzte“ konnten von der Straße aus im Abhang nicht direkt gesehen werden. „Mit dem Ausleger der Rettungsbühne können die Opfer völlig schonend geborgen werden“, so der Kommandant, „das ist fast wie aus dem Hubschrauber.“ Im Anschluss an die Übungen vereinbarten die Vertreter beider Rettungseinrichtungen, künftig öfter Gemeinschaftsübungen durchzuführen. Schließlich würden immer wieder schwere Unfälle von Mountainbikern registriert, wie dies auch ein Sprecher der örtlichen Rettungsleitstelle auf Anfrage erklärte.
[Hanns Ostermaier]


 
Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kössen, Bichlach und Reit im Winkl am 22. Juni 2010
Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im Hotel Restaurant Waidachstuben in Kössen. Mehrere Personen mussten über die Balkone gerettet werden.
Diese wurden anschließend vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.

 
 
Monatsübung am 01. Juni 2010 / Übungsobjekt Halle des Fuhrbetriebes Dirnhofer
Bei der Juni-Monatsübung wurde als Brandobjekt die Fahrzeuge- und Gerätehalle der Firma Dirnhofer angenommen. Aufgabe der Atemschutzgeräteträger war es, die vernebelte Halle nach Kanistern und Tanks mit hochentzündlichen Flüssigkeiten zu durchsuchen, während die anderen Feuerwehrleute für die Wasserversorgung zuständig waren oder mit der Hubrettungsbühne arbeiteten. Erstmals wurde das neue Mehrzweckfahrzeug als Einsatzleitung und Atemschutzüberwachung genutzt, was sich bei der Übung hervorragend bewährte.

 
 


 
   
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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