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Die Vereinsaktivitäten des Feuerwehrvereins
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2013
 
 
Hochwasserspende an die Freiwillige Feuerwehr Kössen

Es war ein gewichtiger Moment für die beiden Feuerwehren aus Reit im Winkl und den Tiroler Nachbarn aus Kössen, was sich auch darin ablesen ließ, dass sich die rund 70 Mann zu diesem Anlass akkurat im Reit im Winkler Feuerwehrgerätehaus in Reih und Glied aufgestellt hatten: Gewichtig für die Reit im Winkler, weil sie genau 4028 Euro aus den eigenen Reihen und durch eigene Arbeit zusammengebracht hatten und gewichtig für die Kössener, weil sie dieses Spendengeld erhielten – aber  eigentlich noch viel mehr: „Für uns ist es schon bewegend, dass uns die Reit im Winkler Kameraden so helfen, darin erleben wir eine tiefe Verbundenheit und wirkliche Kameradschaft“, erklärte Andreas Paluc, der Kommandant der Kössener Wehr. Hintergrund der Spendenaktion waren die Millionenschäden des Hochwassers, das Anfang Juni den Ort Kössen weithin überschwemmt hatte. „Unser Feuerwehrhaus stand 1,80 Meter unter Wasser“, so Paluc. Auf etwa 200.000 Euro wird der Schaden allein an diesem Gebäude geschätzt. „Dazu kommt, dass die Wohnhäuser von 18 unserer Kameraden durch das Hochwasser teils schwer beschädigt wurden“, sagt Paluc weiter, wobei die Männer oft an anderen Einsatzorten waren und so nicht mithelfen konnten, das eigene Hab und Gut in Sicherheit zu bringen.“ So war es den Feuerwehrkollegen aus dem oberbayerischen Grenzort ein bedeutsames Anliegen, den Nachbarn finanzielle Hilfe, besonders aber auch Anteilnahme und Solidarität entgegenzubringen.
 
 
 
Jubiläumsspende der Kreissparkasse zum 150 jährigen Bestehen

Im Rahmen der Jubiläumsspende der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg wurde an drei Reit im Winkler Organisationen von Geschäftsstellenleiter Kaspar Speicher jeweils 400 Euro überreicht. Feuerwehr und Bergwacht verwenden den Betrag für die Beschaffung von Einsatzkleidung für die jugendlichen Mitglieder. Die Ortsgruppe des BRK hat noch keine konkreten Pläne für die Verwendung. Auf jeden Fall soll die Spende jedoch den „Rettungsmäusen“, der Jugendorganisation der BRK-Ortsgruppe zugute kommen.


Das Bild zeigt von links: Geschäftsstellenleiter Kaspar Speicher, FFW-Vorstand Hubert Heistracher jun, BRK-Ortsgruppenleiterin Johanna Speicher und Bergwacht Bereitschaftsleiter Peter Wlach
 
 
 
Firstfeier im Hotel "Gut Steinbach" am 14. Juni 2013
 

Das Gespann aus einem 59ger Fendt und dem Firstbaum setzte sich um 16.30 Uhr von der Maschinenhalle des Fuhrunternehmens Dirnhofer in Bewegung. Der 2. Vorstand, Sepp Mühlberger, fuhr den First persönlich zum Gut Steinbach. Nachdem der First ein paar Tage zuvor gestohlen wurde, wurde dieser entsprechend hergerichtet und geschmückt. Mehrere aktive Feuerwehrleute samt Musikinstrumenten saßen auf dem First als dieser zum Gut Steinbach gebracht wurde. Herr Graf von Moltke wartete bereits, damit die Zimmerer das Dach endlich fertig machen konnten. Aber so einfach sollte es nicht sein. Wie bei uns im Dorf üblich, galt es zuvor den Firstbaum von den Firststehlern auszulösen. Für Herrn Graf von Moltke war es das erste Mal, dass er so etwas zu tun hatte. Mit Florian Willfert stand ihm allerdings ein Einheimischer zur Verfügung, mit dem er sich deshalb mehrmals besprach. Von der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl, konnte kein besserer Verhandlungspartner, als Günter Dirnhofer gefunden werden. In seiner unvergleichbaren Art und Weise und mit dem entsprechenden Humor brachte er Herrn Graf von Moltke dazu, ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten, das zufriedenstellend war. In akribischer Feinarbeit hatte Günter Dirnhofer alle Ausgaben wie z. B. Bewachung des Firstes Punkt für Punkt aufgezählt. Nach Gegenrechnung bestimmter Dinge stand der Preis fest. Bevor die Verhandlung allerdings per Handschlag besiegelt werden konnte, erhöhte sich die Spannung, als Sepp Mühlberger mit der Motorsäge ein Stück vom Firstbaum herunterschnitt, um den Verhandlungen die notwendige Härte zu verleihen. Nachdem der Firstbaum ausgelöst und mit dem Baukran auf das Dach des Gut Steinbach gehoben wurde, lud Herr Graf von Moltke die Firststehler und die Baumannschaft zum anschließenden Firstbier im Gut Steinbach ein.


   
   
 
Jahreshauptversammlung am 01.03.2013 im Schulungsraum
 
Viel Statistik - viel Dank, Anerkennung und Respekt - aus der ordentlichen Mitgliederversammlung
Eine exakte Auflistung über Einsätze in Ernstfällen und eine detaillierte Schilderung über verschiedenste Schulungen, eine umfangreiche Darstellung von Leistungsprüfungen, von Übungen mit dem eigenen Personal aber auch in Kooperation mit weiteren örtlichen und überörtlichen Rettungsdiensten, von Dienstzeiten für gemeindliche Belange – mit diesen Grundaussagen ließe sich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr vom vergangenen Freitagabend im Floriansstüberl des örtlichen Feuerwehrhauses zusammenfassen, allerdings nur zum Teil. Denn daneben beschrieben mehrere Redner in ihren kurzen Vorträgen ein zweites Grundmotiv dieser Versammlung, zu der rund 50 Feuerwehrmänner erschienen waren. Dabei ging es immer wieder um Dankbarkeit, um Anerkennung und Respekt in Anbetracht des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer. Die Jahreshauptversammlung war freilich auch die passende Gelegenheit, um besonders verdienstvolle Mitglieder auszuzeichnen. Eine überraschende Aussage fiel in dieser aufgeräumten Runde ausgerechnet von Hubert Heistracher sen.: Er kündigte im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes an, sich bei den Neuwahlen 2014 nach dann insgesamt 18 Jahren als Kommandant nicht mehr zur Verfügung zu stellen.
Dessen Sohn Hubert Heistracher jun. war es zunächst vorbehalten, das vergangene Jahr mit den verschiedensten Vereinaktivitäten in Wort und begleitenden Bildern Revue passieren zu lassen, allein hier hatten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr etwa 25 Termine. Der Schwerpunkt des Kommandanten lag anschließend auf statistischem Material: So zählte Hubert Heistracher sen. bei 39 Einsätzen insgesamt 779 Stunden, im Vergleich der vergangenen Jahre ein eher „geringerer Wert“. Allerdings seien wenige Einsätze „gut für die Bürger“ und somit auch gut für „seinen“ „geordneten Haufen“, wie er seine Feuerwehrtruppe augenzwinkernd titulierte. Weiters registrierte der Kommandant akribisch 5556 Stunden für verschiedenste Aus- und Fortbildungen, sowie für sehr viele, erfolgreich bestandene Leistungsprüfungen. In seiner Begrüßung wollte denn auch der Überseer Kreisbrandinspektor Georg König der Reit im Winkler Wehr einen „hervorragenden Ausbildungsstand“ attestieren „und dies seit Jahrzehnten schon“, wie er anfügte. Er überbrachte aber nicht nur lobende Worte, er überreichte Kommandant Heistracher zudem als Geschenk eine spezielle Kunststoffplane, mit der Eingang zu einem Gebäude rauchdicht verschlossen werden könne. Bedanken wollte sich auch Bürgermeister Josef Heigenhauser für den umfangreichen Einsatz und sicherte der Wehr auch weiterhin die volle Unterstützung der Gemeinde zu, was sich aktuell bei der Finanzierung eines neuen, 400.000 Euro teuren Feuerwehrfahrzeuges zeige.
Eine enge Kooperation verbindet die Reit im Winkler Feuerwehr seit vielen Jahren mit der Wehr aus dem am wenigsten weit entfernten Nachbardorf: Kössen in Tirol. Diese intensive Zusammenarbeit verifiziert sich auch in der selbstverständlichen Anwesenheit eines Kommandanten bei Versammlungen der benachbarten Feuerwehr. Am vergangenen Freitag nun stellte sich der erst seit Januar amtierende neue Kössener Kommandant vor, Andreas Paluc, 31, der sich seinen Worten zufolge in der Zusammenarbeit mit den Reit im Winklern nichts mehr wünscht, als „dass alles weiterhin so gut läuft“, womit er auch auf die zweimal pro Jahr stattfindenden Gemeinschaftsübungen anspielen wollte. Für die Reit im Winkler Feuerwehr wird solche Übungen nur noch ein Jahr Hubert Heistracher sen. leiten, er kündigte seinen Rückzug von dieser Funktion an. Als Begründung wollte der 57 jährige dafür rein private Gründe angeben. Er scheide mit einem weinenden Auge aus diesem Amt, „aber ich werde diese Position im nächsten Jahr 18 Jahre inne haben, das ist dann genug.“ Wer dann sein Nachfolger sein könnte, ist derzeit noch völlig offen.
Eine ganze Reihe von Mitgliedern wurde schließlich im Rahmen dieser Jahreshauptversammlung für ihre Verdienste geehrt. Unter anderem waren dies für ihre 30 jährige aktive Dienstzeit Alexander Hagl und Franz Mühlberger, für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft Josef Mühlberger sen. und Thomas Speicher. Sie erhielten aus den Händen des Vorsitzenden und des Kommandanten Urkunden.


 

Für 30 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Wink
wurden anlässlich der Jahreshauptversammlung Franz Mühlberger
(2.v.i. und Alexander Hagl geehrt (2.v.re.) 50 Jahre halten Josef Mühlberger sen. (3.v.li.) und Thomas Speicher (3.v.re.) dem Feuerwehrverein die Treue, sie
erhielten aus der Hand des Kommandanten Hubert Heistracher sen. (rechts)
und dem Vorsitzenden Hubert Heistracher jun. (links) jeweils eine Urkunde.

Eine Spezialplane zum Abdichten gegen Rauch beim Einsatz in brennenden
Gebäuden überreichte im Rahmen der Jahreshauptversammlung am
vergangenen Freitag Kreisbrandinspektor Georg König (rechts) an den
Kommandanten der Reit im Winkler Feuerwehr, Hubert Heistracher sen.



   
  Tätigkeitsbericht des Kommandanten
   
  Bericht und Bilder: Hanns Ostermaier
   
   
   
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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