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Die Vereinsaktivitäten des Feuerwehrvereins
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2014
 
 
Übergabe des Friedenslichts aus Betlehem am 21. Dezember 2014
Am 4. Advent übergab die Jugendfeuerwehr Reit im Winkl das Friedenslicht an Diakon Klaus Mühlberger, der zusammen mit Pater Jim Vadakkumparambil John O. Carm den Pfarrgottesdienst zelebrierte. Als Einführung in die Aktion Friedenslicht, die es mittlerweile seit 28 Jahren gibt, sprach Diakon Klaus Mühlberger ein paar Worte. Das Motto der Friedenslichtaktion 2014 lautet: „Friede sei mit dir – shalom – salam“. Das Friedenslicht aus Betlehem wird in zentralen Aussendungsfeiern an Gruppen und Gemeinden weitergereicht. An Weihnachten soll das Licht in vielen Kirchen und Häusern brennen.  Nachdem Diakon Klaus Mühlberger den Vorstand Matthias Lengg und das Jugendfeuerwehrmitglied Michael Windbichler am Eingang der Pfarrkirche abgeholt hat, gingen sie zusammen zum Taufbecken. Michael Windbichler trug die Laterne mit dem Friedenslicht aus Betlehem. Am Taufbecken endzündete Diakon Klaus Mühlberger die Kerze in der St. Pankratiuskirche. Die Jugendfeuerwehr Reit im Winkl bringt das Friedenslicht schon seit mehreren Jahren in die Pfarrkirche St. Panktratius in Reit im Winkl. Eingeführt wurde die Übergabe des Friedenslichtes vom ehemaligen Kommandant Hubert Heistracher sen..
 
 
 
Adventsfeier der Freiwilligen Feuerwehr am 6. Dezember 2014
Mit Glühwein und einem kleinen Lagerfeuer wurden die Gäste der diesjährigen Adventsfeier vom Vorstand Matthias Lengg begrüßt. Nachdem alle eingeladenen Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die aktiven Feuerwehrmänner und die bereits aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Feuerwehrkameraden mit ihren Ehefrauen bzw. Freundinnen eingetroffen waren ging es in das Restaurant Zirbelstube. Der erste Bürgermeister Josef Heigenhauser ließ sich entschuldigen, er feierte an diesem Tag seinen eigenen Geburtstag. Als Vertreter der Gemeinde Reit im Winkl war der Geschäftsführer Michael Englert anwesend. Nach der Ansprache von Vorstand Matthias Lengg gab es einen besinnlichen Teil. Kommandant Günther Braun und sein Stellvertreter Stefan Fenninger lasen weihnachtliche Geschichten vor und die „Dö Koasawinkla Dirndl“ mit Antonia Hagen, Annabell Speicher und Barbara Wlach bereicherten die Adventsfeier zwischen den Geschichten mit ihrem schönen Gesang. Nach dem besinnlichen Teil gab es ein weihnachtliches Menü zum Essen. Vorstand Matthias Lengg bedankte sich im Rahmen der Adventsfeier auch ganz besonders für das Verständnis bei den Ehefrauen bzw. Freundinnen seiner Kameraden. Wenn die Feuerwehrmänner zum Einsatz gerufen werden bzw. an Übungen oder Bereitschaften teilnehmen, dann sind sie allein zuhause. Vorstand Matthias Lengg und sein Stellvertreter Reinhard Heistracher verteilten als kleines Dankschön Geschenke an die Ehefrauen bzw. Freundinnen der aktiven Feuerwehrmänner.
 
 
 
Sachspende im Wert von 5.464,08 € vom Feuerwehrverein

Bürgermeister Josef Heigenhauser, Vorstandsvorsitzender
Matthias Lengg und Kommandant Günther Braun

Die Freiwillige Feuerwehr hat kürzlich das Dräger Atemschutzprüfgerat, Model „Testor“ in Dienst gestellt. Der Testor entspricht der neuen Generation, welche in der Atemschutzgeräteprüfung verwendet werden. Bei diesem neuen Atemschutzprüfgerät handelt es sich um ein kompaktes manuelles Prüfgerät für Pressluftatmer, Lungenautomaten, Druckminderer und Atemschutzmasken. Gesteuert und überwacht wird die Prüfung von den verschiedenen Atemschutzgeräten nun per Software von einem angeschlossenen Notebook, das auch aus Spenden an unseren Verein zweckgebunden beschafft wurde.
Das bisher genutzte Prüfgerät zur Überprüfung der Atemschutzmasken musste dieses Jahr, nach ca. 16 Jahren bei der jährlichen TÜV-Überprüfung, ausgesondert werden. Eine technisch, einwandfreie Reparatur des Gerätes war unmöglich, da die Ersatzteile nicht mehr besorgt werden konnten. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl benötigte nun quasi über Nacht ein neues Prüfgerät als Ersatz. Da die mit der Neuanschaffung des Ersatzgerätes verbundenen Kosten von ca. 5.500 Euro nicht im Haushaltsplan für 2014 eingestellt waren, zögerte der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl e.V. nicht lange! Die gesamten Vorstandsmitglieder stimmten einstimmig ab, das neue Atemschutzprüfgerät zu kaufen und der Gemeindeverwaltung als Spende zu überlassen. Der gesamte Kaufpreis wurde aus Mitteln des Feuerwehrvereins zweckentsprechend finanziert. Somit ist auch zukünftig gewährleistet, dass unsere Atemschutzgeräteträger ihren Einsatz mit vollem Vertrauen in die eingesetzten Atemschutzgerätschaften bewältigen können.
 
 
 
Vereinsausflug zur Gramai-Alm
Der diesjährige Ausflug führte die aktiven Feuerwehrmänner und einige Mitglieder der Altersgruppe zuerst ins benachbarte Tirol nach Rattenberg. Rattenberg ist die kleinste Stadt Österreichs. In der mittelalterlichen Fußgängerzone konnten sich die Ausflügler vom einmaligen Schauhandwerk der zahlreichen Glasbetriebe ein Bild machen. Danach ging es weiter zum Museumsfriedhof Tirol in Kramsach. Die Sprüche und die derb-herzlichen Lebensweisheiten auf den Schmuckstücken altehrwürdiger Schmiedekunst sind Zeugnisse des urwüchsigen Volkshumors im Alpenland. In diesem Friedhof sind keine Toten begraben, sodass die Besucher beim Lesen der Sprüche und Lebensweisheiten Schmunzeln und Lachen dürfen. Nach dem Besuch des Museumsfriedhof ging es Richtung Achensee, genauer gesagt in den Naturpark Karwendel. Im Alpengasthof Gramai Alm, die in der Tiroler Bergwelt liegt, wurde zu Mittag gegessen. Bis in den Nachmittag hinein sorgten die Feuerwehrmusikanten - Michael Diesl, Max Weiß jun. jeweils mit der Steirischen Ziach und Günter Dirnhofer am Kontrabass für Unterhaltung und Stimmung im Lokal. Vor der Weiterfahrt wurde noch vor der Gramai Alm das Gruppenfoto gemacht. Am Ufer des Achensee entlang ging es weiter Richtung Bayern. Die nächste Einkehr wurde im Herzoglichen Bräustüberl in Tegernsee gemacht. Dort herrschte reger Geschäftsbetrieb, aber unsere Feuerwehrmänner fanden dennoch im Biergarten ein freies Platzerl. Nach einem zünftigen Abendessen sorgten wieder die Feuerwehrmusikanten für Stimmung und Unterhaltung. Der Busfahrer brachte alle Ausflugsteilnehmer wieder sicher nach Reit im Winkl zurück.
 
 
 
Firstrückgabe Pferdestall in Blindau beim Draxl
Nach zähen Verhandlungen war es endlich soweit, der Firstbaum konnte mit dem Kran auf seinen zukünftigen Platz gehoben werden. Bis es aber soweit war, dauerte es einige Zeit. Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl trafen sich beim Demelbauer in Altblindau. Dort stand bereits der Traktor von Klaus Heigenhauser, Ehrenvorstand der FF Reit im Winkl, bereit. Auf dem angehängten Kipper lag der Firstbaum, der nun zur Baustelle gebracht werden musste. Bevor es zur Baustelle des Nachbarn ging, drehten die Firstdiebe eine Runde durch Blindau. Nachdem das Gespann auf der Baustelle eintraf, wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl vom Bauherren Hubert Heistracher sen. empfangen. Die Feuerwehrler gaben den Firstbaum aber nicht so einfach her. Für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl führte der Hüttenwirt Günter Dirnhofer die Verhandlungen. Auf einer großen Tafel führte er akribisch alle Ausgaben auf.

Bei der Gegenrechnung wurde dem Bauherrn seine langjährige Tätigkeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl gutgeschrieben. Letztlich handelte Günter Dirnhofer eine zünftige Brotzeit für die Firstbaumdiebe heraus. Nach der Firstauslösung lud Hubert Heistracher sen. die Feuerwehrkameraden zur vereinbarten Brotzeit ein. Neben der langjährigen Leidenschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl trägt der Bauherr Hubert Heistracher eine weitere in sich – Haflingerpferde! Für die Zucht und Haltung benötigt er aber einen entsprechenden Platz. Mit dem Bau des Pferdestalles werden nun die Voraussetzungen dafür geschaffen.
 
 
 
50. Geburtstag von Georg Reithofer
Die Überraschung war geglückt! Georg Reithofer wurde an seinem 50. Geburtstag zuhause geweckt. Um kurz nach 5 Uhr schaltete der Fahrer des Tanklöschfahrzeuges das Martinshorn und Blaulicht ein. Zuerst hat der Schorsch gedacht, er hat den Funkwecker mit Alarm nicht gehört. Als er dann die Haustüre aufgemacht hat, da staunte er nicht schlecht. Ein Feuerwehrauto und einige Bereitschaftskameraden mit Akkordeon und Bariton standen vor seiner Tür und haben ihn zu seinem 50. Geburtstag gratuliert. Mit dem hatte er überhaupt nicht gerechnet. Georg Reithofer ist seit über 30 Jahren aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Matthias Lengg gratulierten ihm noch die anwesenden Bereitschaftsmitglieder zum Geburtstag. Nachdem ihm alle gratuliert hatten gab es noch ein gemeinsames Frühstück. Die offizielle Geburtstagsfeier fand dann Abends in der Pizzeria Roma statt. Von der Vorstandschaft und seinen Bereitschaftskameraden erhielt der Schorsch einen Geschenkgutschein überreicht.
 
 
 
Wandertag mit den Feuerwehrkameraden aus Kössen auf die Hemmersuppenalm am 2. August 2014
Nach einer 2-jährigen Pause war es wieder soweit. Die Feuerwehrkameraden aus Kössen und Reit im Winkl trafen sich um 9 Uhr früh am Parkplatz zur Hindenburghütte in Blindau. Von der Blindauer Brücke ging es durch einen Waldweg an den Schanzen vorbei zum Gut Steinbach. Am Wildgehege entlang ging es über den Wanderweg, der hinter dem Anlaufturm der Sprungschanzen vorbeiführt, Richtung Hemmersuppenalm. Der Weg führt meistens im Wald entlang. Wir trafen zum Frühschoppen und Mittagessen an der Hindenburghütte ein. Der Wettergott war an diesem Tag auf der Seite der Floriansjünger. Es war warm und schön. Der gemeinsame Wandertag wurde bereits zum 6. Mal durchgeführt. Von der Hindenburghütte ging es vorbei an der Annakapelle zur oberen Hemmersuppenalm. Über einen schönen Wanderweg ging es hinunter zur Nattersbergalm. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Seegatterl zur Seegatterl Alm. Gerade noch rechtzeitig, bevor es stark zu regnen begann, erreichte die Wandergruppe die urige Alm. Dort konnten sich wieder alle mit deftigen Brotzeiten und zünftigen Speisen stärken. Durch den starken Regen wurde die FF Kössen zur Auspumparbeiten im Gemeindegebiet alarmiert. Da beide Kommandanten der FF Kössen beim Wandertag dabei waren, koordinierten sie die Einsätze per Mobiltelefon von der Seegatterl Alm aus. An dieser Stelle möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl beim Fuhrbetrieb Günter Dirnhofer bedanken. Mit dem zur Verfügung gestellten Bus, wurden alle Beteiligten wieder sicher nachhause gebracht. Seit langer Tradition wird die Kameradschaft der beiden Freiwilligen Feuerwehren regelmäßig gepflegt.
 
 
 
Kameradschaftsabend mit Ehrungen am 17. Mai 2014 im Festsaal
"Danke sagen", das war der Anlass und das Motto des Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. Nach den Neuwahlen Ende Januar und der Übertragung der Aufgaben im Frühjahr war es eine der ersten Amtshandlungen des erst kürzlich gewählte Vorstandvorsitzende Matthias Lengg. Neben den aktiven Feuerwehrmännern und deren Begleiterinnen konnte Matthias Lengg verschiedene Ehrengäste sowie Ehrenmitglieder der FF Reit im Winkl begrüßen. Im Vordergrund des Abends stand die Ehrung der aus der Vorstandschaft ausgeschiedenen Mitglieder sowie dem langjährigen 1. Kommandanten Hubert Heistracher.
Andreas Meier sen. wirkte von 1996 bis 2014 als Beisitzer in der Vorstandschaft mit. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurde ihm schon früh die Verantwortung für die Küche übergeben. Andreas Meier schaute darauf, dass allen Gästen bei den Gartenfesten das Essen schmeckte. Er war über viele Jahre hinweg Küchenchef. Daneben kümmerte er sich auch zuverlässig um die Verpflegung und Getränke bei anderen Vereinsangelegenheiten sowie Feuerwehrübungen. Max Weiß sen. schied ebenfalls 2014 aus der Vorstandschaft aus. Max Weiß war von 1990 bis 2002 stellvertretender Kommandant der FF Reit im Winkl. In der Zeit war er auch in dieser Funktion Mitglied im Vereinsausschuss. Nach seiner Tätigkeit als stellvertretender Kommandant bestimmte er von 2002 bis 2014 als Beisitzer die Arbeit der Vorstandschaft mit. Sein Sachverstand im Feuerwehrwesen bereicherte die regelmäßigen Zusammenkünfte in der Vorstandschaft. In der Jugendarbeit half er ebenfalls nach deren Gründung mit. Als Jugendwart bildete er die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus. Die Arbeit mit seiner Bereitschaft machte ihm ebenfalls viel Spaß. Max Weiß war jahrelang Bereitschaftsführer und damit für die Ausbildung seiner Mitstreiter und Kameraden verantwortlich.
Im Rahmen der Bürgerversammlung am 27.03.2014 wurde Hubert Heistracher von der Gemeinde Reit im Winkl als scheidender Kommandant verabschiedet. Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl wählte dazu diesen Kameradschaftsabend und sagte Dankeschön beim langjährigen Kommandanten Hubert Heistracher. Er war von 1996 bis 2014 als 1. Kommandant für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl tätig. In der Funktion als Kommandant war er im Vorstand und unterstützte tatkräftig den Vereinsausschuss. Ob für den Verein oder den aktiven Feuerwehrdienst, sein überdurchschnittlicher Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl war vorbildlich. Neben der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1996 leitete er den Umbau des Feuerwehrgerätehauses und war bei der Organisation des 125-jährigen Gründungsfestes dabei. Während seiner Amtszeit als 1. Kommandant wurden 3 Feuerwehrfahrzeuge in den Dienst gestellt.
Der Vorstandsvorsitzende Matthias Lengg bedankte sich bei allen 3 Geehrten für deren Dienste für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl. Er übergab Geschenke an die Geehrten sowie Blumensträuße an deren Ehefrauen. Kreisbrandmeister Alfred Waschin nahm den Kameradschaftsabend als Anlass, um sich im Namen der Kreisbrandinspektion beim langjährigen Kommandanten Hubert Heistracher zu bedanken. Er überreichte dazu den Ehrenkrug des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein und überbrachte auch die Grüße des Kreisbrandinspektors Georg König und des Kreisbrandrates Hans Gnadl. Daneben steckte er Hubert Heistracher ein Kuvert der Achentaler Feuerwehrkommandanten zu. Unter den folgenden Rednern war auch Hannes Schwentner, langjähriger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kössen und über viele Jahre Weggefährte von Hubert Heistracher sen.. Bevor es dann zum gemütlichen und geselligen Teil des Kameradschaftsabend ging, bedankte sich Hubert Heistracher sen. bei den anwesenden Gästen und Kameraden.
 
 
Ehrung für Hubert Heistracher des Bezirksfeuerwehrverbandes Kitzbühel
Am 16.05.2014 fand in Hochfilzen (Tirol) der 127. Bezirksfeuerwehrtag des Bezirksfeuerwehrverbandes Kitzbühel statt. Bezirks-Feuerwehrkommandant und Oberbrandrat Karl Meusburger konnte neben den Kommandanten und Delegierten des Bezirk Kitzbühel auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl war Hubert Heitracher sen. eingeladen. Der langjährige Kommandant der FF Reit im Winkl erhielt das Verdienstzeichen in Bronze aus der Hand von Meusburger. Das Ehrenzeichen wird im Namen des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kitzbühel in Würdigung der besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen verliehen.

 
 
Spende an die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl
Die VR Bank Rosenheim Chiemsee Stiftung, eine Stiftung der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, spendete der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl den Betrag von 2500 Euro zweckgebunden zum Erwerb einer „Feuerwehrpumpe“. Die Feuerwehr Reit im Winkl entschied sich zum Erwerb einer elektrischen Tauchpumpe incl. Zubehör. Diese Tauchpumpe leistet im Einsatz ca. 1500 l/min und rundet somit die Leistungsklassen der bereits vorhandenen Tauchpumpen optimal ab. Die Feuerwehr Reit im Winkl bedankt sich im Namen aller Reit im Winkler für diese Spende und wird mit Hilfe dieser Tauchpumpe noch optimaler betroffenen Bürgern hilfreich zur Seite stehen können, wenn es wieder mal Land unter“ heißt.
 
 
Aktion sauberes Reit im Winkl am 9. April 2014
Im Frühjahr jeden Jahres, wenn der Schnee der vergangenen Wintersaison geschmolzen ist, dann werden die Loipenwege, Wiesen, Wälder und Bäche wieder abgegangen und sauber gemacht. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Unratzangen machten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie aktive Feuerwehrmänner wieder auf den Weg. Die Freiwillige Feuerwehr beteiligt sich jedes Jahr an der Aktion „Sauberes Reit im Winkl“. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr starteten vom Heizwerk der Naturwärme Reit im Winkl und gingen bis zum Reitplatz an der Blindauer Brücke. Dabei wurden unter anderem der Dosbach sowie der Mühlbach inspiziert. Das Bild zeigt die fleißigen Helfer und Ihren Fund wie z. B. einen Kettcar.
 
  Verabschiedung des Kommandanten Hubert Heistracher bei der Bürgerversammlung am 27. März 2014
 
Im Rahmen der Bürgerversammlung am 27.03.2014 im Festsaal Reit im Winkl wurde der scheidende Kommandant Hubert Heistracher von der Gemeinde verabschiedet. Bürgermeister Josef Heigenhauser gab einen Überblick über die wichtigsten Stationen in der bisherigen Feuerwehrkarriere von Hubert Heistracher. In den 18 Jahren, in denen er als 1. Kommandant tätig war, wurden unter anderem die Jugendfeuerwehr gegründet, das Feuerwehrhaus umgebaut und wichtige Fahrzeugbeschaffungen durchgeführt. Neben schwierigen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen wurden in den drei Amtsperioden auch zwei Jahrhunderthochwasser bekämpft. Hubert Heistracher bedankte sich bei der Versammlung, welcher auch seine komplette Feuerwehrmannschaft beiwohnte. Von Bürgermeister Heigenhauser bekam er ein Emailleschild seines Heimatortes als Geschenk überreicht.
 
  Ordentliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl am 31. Januar 2014
 

Einen detaillierten Rückblick auf das vergangene Jahr gaben im Rahmen der Mitgliederversammlung Hubert Heistracher jun. für den Feuerwehrverein und dessen Vater, Huber Heistracher sen. für die unterschiedlichen Einsätze der Feuerwehrmänner. Vor rund 70 Anwesenden im Keller des Feuerwehrhauses, darunter fast alle 50 aktiver Feuerwehrmänner wurden ferner verdiente Mitglieder geehrt, in vielen Wortbeiträgen wurde aber auch den scheidenden Funktionären – allen voran dem Kommandanten Hubert Heistracher – für ihre Verdienste gedankt.

Für den Feuerwehrverein konzentrierte sich Hubert Heistracher jun. in Wort und Bild auf rund 40 Aktivitäten im Jahr 2013, er erwähnte dabei auch die Organisation mehrerer Veranstaltungen, die dem Verein helfen, seine finanzielle Situation zu verbessern. Dessen Vater, Hubert Heistracher sen. dagegen beschrieb die vielfältigen Einsätze der genau 50 Aktiven, wobei er die Anzahl von zehn Alarmierungen nach Brandfällen im Vergleich zu den Vorjahren als sehr hoch bezeichnete. Neben diesen Brandeinsätzen musste die Feuerwehr aber auch häufig ausrücken, um technische Hilfeleistung zu geben, nach Verkehrsunfällen etwa. Insgesamt listete er 44 solcher Hilfsmaßnahmen auf, wofür er exakt 1665 Einsatzstunden seiner Feuerwehrler, ausschließlich Männer errechnet hatte. Einen zeitlich wesentlich größeren Umfang betreffen jedoch Wartungsmaßnahmen, Fortbildungen und die Ausbildung der Jugendfeuerwehr, Leistungsprüfungen, die EDV-Verwaltung und eine Fülle von Übungen – Aufgaben also, welche grundlegend die verlässliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmänner sichern, die aber nicht immer als ein wesentliches und zeitintensives Aufgabengebiet wahrgenommen würden. Die Zeit für die 44 Einsätze eingerechnet kam der scheidende Kommandant hier auf insgesamt genau 7777 Stunden aller aktiven Feuerwehrmänner für 2013, ein Wert, der in dieser Größenordnung auch in den vergangenen Jahren erreicht wurde. Ein Einsatzschwerpunkt ragte allerdings Mitte des vergangenen Jahres aus den üblichen Szenarien heraus: Nachdem der Tiroler Nachbarort Anfang Juni von einem gewaltigen Hochwasser betroffen war, boten die ehrenamtlichen Helfer aus dem oberbayerischen Grenzdorf sofort und nachhaltig Unterstützung, tagelang waren sie mit viel technischem Gerät im Dauereinsatz, sicherten in Kössen und Reit im Winkl insgesamt 55 Objekte und spendeten den Nachbarn im Nachgang 4000 Euro aus eigenen Mitteln. Dies empfand denn auch der bei der Versammlung anwesende Kössener Wehr-Kommandant Andreas Paluc mehr als nur eine solidarische Geste: „Wir haben damals wirklich jede Hand brauchen können, von unseren Kollegen haben wir aber auch echten Beistand erlebt.“

Eine besondere Ehrung wurde anlässlich dieser Versammlung Georg Obinger und Georg Noichl zuteil: Sie wurden für ihre 50 jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet. Persönlich entgegennehmen konnte Georg Noichl das Präsent aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht. „Für mich ist diese Auszeichnung eine besondere Ehre“, kommentierte Oberlöschmeister Georg Obinger die Geste der Feuerwehrvorstandschaft. Geehrt wurden ferner Georg Reithofer (30 Jahre aktive Dienstzeit) und Jan Schröter (10 Jahre).

Die Gelegenheit dieser Mitgliederversammlung nutzten eine Reihe von Rednern, darunter die einzelnen Gruppenführer der Feuerwehr, Kreisbrandmeister Georg Waschin und Bürgermeister Josef Heigenhauser, um insbesondere Hubert Heistracher sen. für dessen 18 jährige Kommandantur ihre Anerkennung und ihren Dank auszusprechen: Er habe in diesen Jahren einen „sensationellen Einsatz“ gezeigt (Heigenhauser), die Zusammenarbeit mit ihm sei immer „hervorragend“ gewesen, so Alfred Waschin in ihren kurzen Ansprachen.

Wechsel an der Spitze der Reit im Winkler Freiweilligen Feuerwehr: Als neuer erster Kommandant wurde Günther Braun im Rahmen der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag gewählt, er löst damit Hubert Heistracher sen. ab, der aus persönlichen Gründen dieses Amt nach 18 Jahren aufgibt. Ebenfalls neu gewählt wurde im Schulungsraum im Keller des Feuerwehrgerätehauses der Vorsitzende des Feuerwehrvereins: Hier setzte sich Matthias Lengg durch, er folgt damit Hubert Heistracher jun. nach, der nach einer Amtszeit von sechs Jahren als Kandidat nicht mehr zur Verfügung stand. Teilweise neu besetzt wurden in einem aufwändigen Wahlverfahren weitere Ämter der Vorstandschaft.

Wert habe man im Vorfeld darauf gelegt, dass für die zu wählenden Ämter zumeist mehrere Kandidaten zur Verfügung standen, wie dies Hubert Heistracher sen. im Vorfeld erklärte. So sahen die rund 70 Anwesenden den Ergebnissen der einzelnen, schriftlichen und geheimen Wahlgängen durchaus mit einer gewissen Spannung entgegen: Als neuer Kommandant setzte sich der 43 jährige Günther Braun durch. Gruppenführer Günther Braun, gelernter Schreiner und Vater dreier Buben erklärte sein Engagement als neuer Kommandant damit, dass man nach rund 20 Jahren bei der Feuerwehr spüre, ob man mehr Verantwortung übernehmen könne und ob auch die Kameraden ihm eine solche Aufgabe zutrauen würden. Als dessen Stellvertreter wurde Stefan Fenninger im Amt bestätigt. Zum neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins wurde Matthias Lengg bestellt. Dessen Stellvertreter wurde Reinhard Heistracher. Mit Max Weiß jun. und Christian Speicher wurden der Kassier und der Schriftführer jeweils in ihrem Amt wiedergewählt. Als Beisitzer wurden schließlich Günther Dirnhofer, Hubert Heistracher jun. und Josef Mühlberger gewählt. Der Wahl zum Kommandanten müssen jetzt noch laut den Statuten der Reit im Winkler Gemeinderat und der Kreisbrandrat Hans Gnadl zustimmen, so sei dies vorgeschrieben wie der anwesende Kreisbrandmeister Alfred Waschin erklärte, aber eigentlich sei dies „eher eine Formsache.“ Am 1. März dann soll der neue Kommandant Günther Braun offiziell sein neues Amt übernehmen. Offiziell verabschiedet werden soll dagegen der scheidende Kommandant Hubert Heistracher sen. im Rahmen der Bürgerversammlung, die auf Ende März terminiert ist. Mit dem Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr wurden in Reit im Winkl binnen eines Jahres die Führungspositionen aller Hilfsdienste ausgewechselt, im vergangenen Jahr wurden bereits bei der örtlichen Wasserwacht, der BRK-Bereitschaft und der Bergwacht die Spitzenämter neu besetzt.
   
   
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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