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Die Vereinsaktivitäten des Feuerwehrvereins
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2017
   
 
70. Geburtstag von Alfons Egger
Alfons Egger, besser bekannt unter dem Namen „Knappei“ feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag im Kreise seiner Familie und Freunde. Die Mitglieder der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl fuhren mit Blaulicht und Martinshorn im Mehrzweckfahrzeug vor und gratulierten ihm ebenfalls recht herzlich. Als Anerkennung und zur Erinnerung für seine langjährigen Dienste für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl überreichte ihm der 1. Vorstand Matthias Lengg einen Geschenkekorb. Der Jubilar lud im Anschluss alle Gratulanten in sein Haus ein. In einer geselligen Runde mit einem guten Abendessen wurden viele Erinnerungen ausgetauscht. Mit 18 Jahren trat Alfons Egger in die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl ein. Er legte die Leistungsprüfungen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in der höchsten Stufe III/5 (Gold mit Rot) sowie die „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ in der Stufe THL3/1 (Gold/blau) ab. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr in Kössen beteiligt sich die FF Reit im Winkl auch grenzüberschreitend an den Leitungsprüfungen. Alfons Egger legte die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ des Landes-Feuerwehrverband Tirol in der Stufe III in Gold ab. 2005 wurde er für 40-jährige Dienstzeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Der Jubilar stand 45 Jahre im aktiven Dienst der FF Reit im Winkl und schied als Oberfeuerwehrmann im 63. Lebensjahr aus Altersgründen aus. Seitdem ist er ein passives Vereinsmitglied und unterstützt den Verein tatkräftig bei den Vereinsaktivitäten z. B. beim Barbetrieb am Faschingsdienstag oder in der Küche beim Gartenfest. Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung im März 2016 wurde er für seine 50-jährige Vereinstreue geehrt. Die FF Reit im Winkl wünscht dem Jubilar für seine Zukunft viel Gesundheit und Glück und freut sich auf weitere Unterstützung bei den Vereinsaktivitäten.
[Christian Speicher]
 
 
 
Adventsfeier im Alpengasthof Hindenburghütte am 7. Dezember 2017
Heuer zog es die Floriansjünger zur Adventsfeier in die Höhe. Mit den Bussen der Firma Dirnhofer wurden alle Gäste zum Alpengasthof Hindenburghütte hochgefahren. Frau Holle hatte hier für eine schöne Winterlandschaft gesorgt, die der Adventsfeier einen besonders schönen Rahmen gab. Die Adventsfeier begann mit einem Glühweinempfang auf der winterlichen Terrasse. Hüttenwirt Günter Dirnhofer, selbst aktiver Feuerwehrmann, schenkte heißen Glühwein und Punsch aus. Der tat bei den frostigen Temperaturen gut. Danach zog es alle Anwesenden in die große Gaststube. Es waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr, aktiven Feuerwehrmänner, Ehrenmitglieder und die bereits aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene Feuerwehrkameraden dabei. Als alle eingeladenen Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, begrüßte der Vorstand Matthias Lengg alle Anwesenden. Ein besonderer Gruß galt Alfred Waschin und seiner Frau Irmgard. Alfred war als ehemaliger Kreisbrandmeister über viele Jahre hinweg für die FF Reit im Winkl zuständig.

In seiner kurzen Rede danke der Vorstand Matthias Lengg besonders denn anwesenden Ehefrauen bzw. Freundinnen! Er erwähnte dabei die fleißige Mithilfe beim Gartenfest im Juli. Er begrüßte ebenfalls die 2 Marketenderinnen der FF Reit im Winkl, Sarah Eder und Katharina Speicher sowie Lena Nayder und Martina Ritzer, die die FF Reit im Winkl beim diesjährigen Gartenfest als Bedienungen bestens unterstützten. Von den Ehrenmitgliedern besuchte der Ehrenkommandant Fritz Hagl, der Ehrenvorstand Klaus Heigenhauser sowie Fridolin Mühlberger, jeweils mit Ehefrau die Adventsfeier. Andreas Mühlberger, Josef Mühlberger sen, Alfons Egger und Thomas Speicher mit Ehefrau, alles Mitglieder der Altersgruppe, waren ebenfalls bei der Adventsfeier dabei. Ein besonderer Dank galt aber der Unterstützung und dem Verständnis für die Ausübung des aktiven Feuerwehrdienstes. Aufgrund des hohen zeitlichen Aufwandes für Übungen, Einsätze und Bereitschaftsdienste sind die aktiven Feuerwehrmänner oft nicht zuhause. Dazu kommen noch kirchliche Umgänge bzw. Vereinstermine. Er richtete seine Worte aber auch an seine Feuerwehrkameraden. Er bedankte sich hier für die ganzjährige Unterstützung und Einsatzbereitschaft. Als Ausblick gab er noch bekannt, dass die FF Reit im Winkl im Jahr 2019 ihr 140-jähriges Gründungsjubiläum feiert. Es war ihm auch wichtig zu sagen, dass die Versammelten in Gedanken bei ihrem Feuerwehrkamerad Stefan Strohmayer sind. Um die musikalische Umrahmung sowie für den besinnlichen Teil der Adventsfeier kümmerte sich Max Weiß. Schriftführer Christian Speicher und Kassier Max Weiß trugen jeweils eine weihnachtliche Geschichte vor. Nach dem besinnlichen Teil gab es ein festliches Menü. Max Weiß und Günter Dirnhofer jun. unterhielten während des Abends die Gäste. Anna Dirnhofer mit ihrer Kindergitarre durfte auch kurz auf die Bühne und brachte alle Anwesenden zum Schmunzeln. Vorstand Matthias Lengg und sein Stellvertreter Reinhard Heistracher verteilten als kleines Dankschön Geschenke an die Ehefrauen bzw. Freundinnen der aktiven Feuerwehrmänner. Mit den Bussen wurden alle Feiernden wieder gut ins Tal gebracht. Einige Kameraden fuhren mit dem Schlitten hinunter.
[Christian Speicher]

 
 
 
Vereinsausflug nach Südtirol
Am Freitag, den 6. Oktober starteten wir frühmorgens mit dem Bus in Richtung Innsbruck. Die Ausflugsbeteiligung war mit 35 Teilnehmer erfreulich gut. Die aktiven Feuerwehrmänner und Kameraden, die aus Altersgründen nicht mehr den aktiven Dienst ausüben dürfen, freuten sich auf einen schönen Ausflug. Der Ehrenkommandant Hubert Heistracher sen. und das Ehrenmitglied Fridolin Mühlberger nahmen die Einladung zum Ausflug gerne an und trugen zum geselligen Verlauf bei. Nach einer kurzen Kaffeepause in der Autobahnraststätte Innsbruck-Ampass ging es über den Brennerpass nach Südtirol. Auf der Fahrt Richtung Brixen legten wir an der Autobahn eine Brotzeitpause ein. Es gab Leberkäse und Wurst mit Semmeln und Brezen. Nach der Stärkung ging es weiter nach Bozen, der Landeshauptstadt Südtirols. Wir besuchten die Vigili Del Fuoco Bolzano oder auf deutsch die Berufsfeuerwehr Bozen.

In Bozen gibt es die einzige Berufsfeuerwehr in Südtirol. Brandmeister Alexander Taraboi empfing uns pünktlich um 9:30 Uhr in der Hauptwache. Der gelernte Kfz-Mechaniker führte uns durch sämtliche Hallen und Gebäude in der Hauptwache der Berufsfeuerwehr Bozen. Die BF Bozen hat ca 120 Feuerwehrbeamte. Der Feuerwehrdienst wird rund um die Uhr von 4 Schichten zu je 12 Stunden verrichtet. In der Stadt Bozen mit ca. 105.000 Einwohnern sind außerdem noch 3 Freiwillige Feuerwehren. Es gibt in Südtirol in jeder Gemeinde eine Freiwillige Feuerwehr, insgesamt sind es 306. In den Städten Meran und Brixen gibt es jeweils 2 bis 3 hauptamtliche Feuerwehrleute. In der Zeit von 6:00 bis 23:30 Uhr ist die BF Bozen auch für den Flughafen Bozen zuständig, derzeit haben 5 Personen am Flughafen Bozen Dienst. Der neue Brenner Basistunnel stellt demnächst eine neue Herausforderung dar. Die BF Bozen hat durchschnittlich 8 Einsätze am Tag. Zum Tagesablauf gehören Reinigungsarbeiten, Wartung und Instandhaltung von Geräten und Fahrzeugen. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte bestehen in genauen Fahrzeug- und Gerätekontrollen sowie Ausbildungseinheiten. Für die körperliche Fitness stehen Turnen und Sport auf dem Tagesprogramm. Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr Bozen machen alles selbst, kochen für die Mannschaft gehört genauso dazu. Die Berufsfeuerwehr ist ebenfalls für die Brandursachenermittlung zuständig. Sämtliche Einsatzfahrzeuge sind doppelt vorhanden. Für den Fall, dass ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz ist bzw. eine Reparatur gemacht werden muss, ist immer ein identisches Feuerwehrfahrzeug einsatzbereit. Anbei ein paar Fahrzeugdaten. Die 2 baugleichen Großtanklöschfahrzeuge haben jeweils einen Tank mit 12.000 Liter Wasser und 1.000 Liter Schaum. Die zwei 4-Achs-Sonderfahrzeuge verfügen außerdem über eine eigene Atemschutzvorrichtung für die Fahrer, welche z. B. bei Einsätzen im Brenner Basistunnel benötigt werden. Auf dem Gelände der Hauptwache ist ebenfalls die Einsatzleitstelle für die Berufsfeuerwehr Bozen untergebracht, welche wir ebenfalls besichtigen durften. Alexander Taraboi beantwortete geduldig alle Fragen und lud zum Ende der Führung alle ins Stüberl ein. Die FF Reit im Winkl bedankte sich für die informative und ausführliche Führung mit einem besonderen Geschenk. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Lengg überreichte an Alexander Taraboi einen aus Holz gefertigten Hydranten. Bevor wir die Berufsfeuerwehr Bozen verließen, machten wir noch ein Gruppenfoto vor der Hubrettungsbühne der BF Bozen. Wir hielten uns ca. 3 Stunden bei der BF Bozen auf. Danach ging es weiter zum Hotel am Bahnhof von Bozen.

Nach dem Bezug der Hotelzimmer war der Nachmittag zur freien Verfügung. Die 35 Ausflugsteilnehmer zog es zum Mittagessen in die Altstadt von Bozen. An dem schönen Herbsttag war in der Altstadt viel los. Eine Gruppe der FF Reit im Winkl ging zum Essen an den Walther Platz, wo auch der gotische Dom steht. Gut besucht waren auch die Laubengasse und der Obstplatz. Einige Ausflugsteilnehmer nutzten die Gelegenheit und kauften Weintrauben und Südtiroler Speck. Zum Abendessen ging es zu Fuß hinauf zum Steidler Hof, einer Buschenschank. Von dort oben hatten die Reit im Winkler Feuerwehrmänner einen fantastischen Blick auf die Stadt Bozen und die Weinberge. In dem urigen und gemütlich eingerichteten Gasthaus fanden wir eine ausgezeichnete Südtiroler Gastfreundschaft vor. Nach einem gemütlichen Abend ging es zurück zum Hotel. Einen Teil der Feuerwehrleute zog es noch in die auch nachts noch gut besuchte Altstadt von Bozen. Auch der Samstag zeigte sich von seiner besten Seite, es herrschte bestes Herbstwetter. Nach dem Frühstück ging es vormittags erst einmal zurück, Richtung Sterzing. Die Franzensfeste war unser nächstes Ziel. Wir hatten eine 2-Stündige Führung durch das imposante Bauwerk. Wir erkundeten die Festung mit unserer Begleiterin Martha. Nach einer 5-jährigen Bauzeit wurde sie 1838 eingeweiht. Die Franzensfeste besteht aus mehreren Wehren, die auf verschiedenen Höhen stehen. Von innen ist die oberste Festung nur über eine unterirdische Treppe erreichbar. Die Treppe hat 451 Stufen und überwindet 75 Höhenmeter, ein spektakulärer Blick. Nach der Führung fuhren wir mit dem Bus weiter nach Sterzing. Dort stärkten wir uns mit einem Mittagessen und nutzten die Gelegenheit zu einem schönen Stadtbummel. Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Reit im Winkl. Wir bedanken uns nochmal bei unserem Busfahrer, Sigi Fritz, der alle Ausflugsteilnehmer gesund und sicher nach Südtirol und wieder zurück nach Reit im Winkl brachte.
[Christian Speicher]
 
 
 
Wanderung mit Feuerwehrkameraden aus Kössen
Mittlerweile zum 9. Mal trafen sich die Feuerwehrkameraden aus Kössen und Reit im Winkl, um eine gemeinsame Wanderung zu machen. In diesem Jahr waren die Kollegen aus Kössen mit der Organisation an der Reihe und suchten ein schönes Wanderziel aus. Treffpunkt war um 15:00 Uhr Nachmittags das Heizwerk beim Hotel Peternhof in Kössen. Der Wettergott meinte es gut mit den Floriansjüngern. An dem Tag herrschte bestes Wanderwetter bei strahlend blauen Himmel. Die Wanderung begann mit einem Wald- und Wiesenweg. Am Embacher Hof lagen schon kühle Getränke in einem Brunnen bereit. Die Getränke wurden mit einem Schubkarren und Leiterwagl zur ersten Raststelle gebracht.

Die Kössener Kameraden bauten geschwind ein paar Biertischgarnituren auf und verteilten Landjäger, Brezen und Getränke. Nach der willkommenen Stärkung und Rast wanderten wir weiter zur Embacher Alm, die auf 997 m Höhe liegt. Von dort oben schweifte der Blick über den Talkessel des Kaiserwinkls. Über die Almwiesen ging es weiter zu unserem Wanderziel, der Rinderbrachalm. Die Almwirtin Petra empfing die Feuerwehrkameraden und ihr Mann Simon Groß stellte sich gleich an den Grill. Auf der schönen Terrasse wurden die Grillspezialitäten und selbstgemachten Salate anschließend verspeist. Nach einem kurzen Regenschauer konnten wir einen schönen Regenbogen sehen. In der gemütlichen Runde wurden viele nette Gespräche geführt und Dominik Schwentner von der FF Kössen spielte mit seiner Steirischen Ziach auf. 24 Feuerwehrkameraden, 6 aus Reit im Winkl und 18 aus Kössen folgten dem Aufruf zum Wandernachmittag. Die Reit im Winkler Feuerwehrmänner gingen kurz vor Einbruch der Dunkelheit zurück nach Reit im Winkl. Für den Rückweg wurde der Wanderweg über die Hutzenalm genommen. Seit langer Tradition wird die Kameradschaft der beiden Freiwilligen Feuerwehren regelmäßig gepflegt.
[Christian Speicher]

 
 
 
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Waidring mit Fahrzeugweihe
Neben dem 125-jährigen Gründungsjubiläum feierte die FF Waidring die Fahrzeugweihe für ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug. Gleichzeitig wurde das Einsatz-Fahrzeug der Bergrettung sowie das Einsatz-Fahrzeug der Wasserrettung Waidring eingeweiht. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl folgte gerne der Einladung der FF Waidring in Tirol zum Gründungsjubiläum und Einweihung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges am 23. Juli 2017. Los ging es mit einem Weißwurst-Frühstück am Feuerwehrhaus. Der Festgottesdienst und die Fahrzeugsegnungen fanden im Freien statt. Vor der Feldmesse begrüßte der stellvertretende Kommandant der FF Waidring, Michael Seibl, alle anwesenden Ehrengäste, Einheimischen, Ortsvereine, Musikkapellen sowie die Freiwilligen Feuerwehren. Nach der Begrüßung bat Michael Seibl alle Anwesenden um eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Kommandanten Gerhard Horngacher. Gerhard Horngacher war maßgeblich an der Beschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeuges beteiligt.

Im Anschluss stellte Michael Seibl das neu angeschaffte Mannschaftstransportfahrzeug vor. Seibl betonte, dass neue MTF mit Allrad diene neben dem Mannschaftstransport auch als Kommando-Fahrzeug z. B. bei Unwettern. Es wird weiter bei technischen Einsätzen eingesetzt z. B. Erkundung der Unfallstelle bei einem Verkehrsunfall. Die Fahrzeugkosten beliefen sich auf insgesamt 80.000 Euro. Die Gemeinde Waidring finanzierte das MTF mit Allrad und erhielt Fördermitteln des Landes Tirol in Höhe von 35 %. Im Anschluss zelebrierte Pfarrer Dr. Michael Max und Schwester Barbara den Festgottesdienst und nahm die Fahrzeugweihen vor. Bevor es zum Festgelände ging, folgten noch die Ansprachen durch den Bürgermeister der Gemeinde Waidring, Georg Hochfilzer sowie den stellvertretenden Bezirkshauptmann der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel, Dr. Martin Grander, der selbst Waidringer Gemeindebürger ist. Es folgten der Tiroler Landtagsabgeordnete Josef Edenhauser und der Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kitzbühel, Karl Meusburger. Der Schriftführer der FF Waidring, Peter Köck, rief anschließend die teilnehmenden Vereine auf. Vorstand Matthias Lengg holte die Ehrendame Karin Foidl ab. Sie bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl für die Teilnahme und den Verzicht für ein Ehrengeschenk. Stattdessen wird eine Spende für einen karitativen Zweck gemacht. Karin Foidl begleitete die FF Reit im Winkl beim weiteren Festverlauf.

Dann stand der große Festumzug mit den teilnehmenden Vereinen und Festwägen durch den Ort zum Festgelände auf dem Programm. Im Festzelt ging es mit dem Festkonzert der Bundesmusikkapelle Waidring weiter. Das Festzelt befand sich auf dem Festplatz, wo die FF Waidring alljährlich ihr Waldfest abhält. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl kam nicht mit leeren Händen zum Fest. Vorstand Matthias Lengg und Kommandant Günther Braun überreichten nach dem Mittagessen an Michael Seibl 2 Fotobücher. Die Bilder entstanden beim großen Übungsnachmittag am 1.04.2017 in Waidring sowie bei der Großübung auf dem Scheibelberg am 18.10.2014. Die FF Reit im Winkl rückte mit 18 Mitglieder und 2 feschen Marketenderinnen (Sarah Eder und Katharina Speicher) zur Einweihung aus.
[Christian Speicher]

 
   
 
75. Geburtstag von Benno Stockklauser
Der Vorstandsvorsitzende, Matthias Lengg und sein Stellvertreter Reinhard Heistracher gratulierten Benno Stockklauser zu seinem 75. Geburtstag. Daneben reihten sich noch der Schriftführer Christian Speicher sowie der Beisitzer Günter Dirnhofer in die Reihe der Gratulanten ein. Als Zeichen der langjährigen Verbundenheit mit der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl überreichte Matthias Lengg dem Jubilar einen Geschenkekorb.

Benno Stockklauser trat 1960 mit 18 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl ein. Nach dem Eintritt seines Sohnes Benno, im Jahr 1992, beendete er seine 32 jährige aktive Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. Als Gemeindevertreter war er aber auch danach stets bei verschiedenen Anlässen der Freiwilligen Feuerwehr anwesend.

[Christian Speicher]
 
   
 
60. Geburtstag von Ehrenkommandant Hubert Heistracher
Hubert Heistracher feierte vor kurzem seinen 60. Geburtstag. Mitglieder der Vorstandschaft und ehemalige Bereitschaftskameraden trafen sich an diesem Tag bereits sehr früh am Feuerwehrgerätehaus. Es führte sie allerdings kein Einsatz zusammen. Nachdem alle Anwesenden die Einsatzkleidung angezogen hatten, rückten sie mit 2 Feuerwehrfahrzeugen nach Alt Blindau aus. Es war kurz vor 5 Uhr morgens, es war noch finster und ruhig. Nach der Ankunft wurde das Martinshorn und Blaulicht eingeschalten. Hubert Heistracher wurde an seinem 60. Geburtstag gebührend geweckt. Er wurde erst kürzlich, im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Februar 2017 zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl ernannt. Es hat nicht lange gedauert und Hubert kam aus der Haustüre raus. Die ersten Gratulanten waren der Vorstandvorsitzender Matthias Lengg, der stellvertretende Vorstand Reinhard Heistracher sowie der Kommandant Günther Braun und sein Stellvertreter Stefan Neuner. Vorstand Matthias Lengg überreichte ihm zu seinem Ehrentag eine Geburtstagskarte sowie ein Geldgeschenk Nachdem ihm auch die anderen Vorstandsmitglieder sowie seine Bereitschaftskameraden gratuliert hatten, bat er die Truppe zum gemeinsamen Weißwurstfrühstück in sein Haus. Hubert Heistracher war von 1996 bis 2014, also 18 Jahre lang, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. Es wurde bereits mehrfach über seine Verdienste als langjähriger Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl sowie sein Engagement in der Vereinsarbeit berichtet. Seine Leistungen wurden dementsprechend vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein aber auch über die Grenzen hinaus vom Bezirks-Feuerwehrverband Kitzbühel gewürdigt.
[Christian Speicher]
 
   
 
Ordentliche Mitgliederversammlung am 18. Februar 2017
Hubert Heistracher zum Ehrenkommandanten ernannt
Zu 40 Einsätzen rückte die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl im vergangenen Jahr aus. Dies berichtete Kommandant Günther Braun bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Über das weitere umfangreiche Betätigungsfeld der Feuerwehrleute gab der Vereinsvorsitzende Matthias Lengg Auskunft. Ein weiterer wesentlicher Teil der Versammlung war die Ehrung langjähriger Aktiver und die Ernennung von Hubert Heistracher zum Ehrenkommandanten.
Von der wieder erfolgreich betriebenen Faschingsbar auf dem Rathausplatz und von verschiedenen Geburtstagsgratulationen bei altgedienten Feuerwehrleuten berichtete Vorstand Matthias Lengg, ebenso von der Beteiligung an der Aktion »sauberes Reit im Winkl« und dem Ordnungsdienst bei den Prozessionen. Der Besuch bei der Segnung der neuen Pumpe in Bichlach, die Beteiligung beim Eisstockturnier der Achental-Feuerwehren, ein Wandertag mit der Feuerwehr Kössen, ein Ausflug zum Silberbergwerk in Schwaz und die Übergabe des Friedenslichts waren weitere Aktionen. Besonders gefreut habe man sich über die Sondervorstellung des Stücks »Die Feuerwehrsitzung« des Theatervereins Reit im Winkl für Feuerwehrleute auch aus der Umgebung. Stark gefordert waren die 58 Aktiven und die fünf Anwärter bei der Jugendfeuerwehr wieder im vergangenen Jahr. Zu 40 Einsätzen musste 2016 ausgerückt werden, was allein einen Zeitaufwand von 945 Stunden erforderte. Der überwiegende Teil davon betraf die Technische Hilfeleistung. Großer Wert sei wieder in die Weiterbildung der Feuerwehrleute gelegt worden, fuhr der Kommandant fort. So sei ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger in Traunstein und einer für Technische Hilfeleistung in Grassau besucht worden. Ein Erste-Hilfe-Kurs für die Feuerwehrleute sei vom Roten Kreuz durchgeführt worden und eine Maschinistenausbildung finde laufend statt. Eine Gruppe habe das Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung abgelegt. Viel Zeit sei bei der Renovierung des Funkraums wegen der Neueinführung des Digitalfunks eingesetzt worden. Die gesamten Tätigkeitsstunden im Jahr 2016 bezifferte der Kommandant mit 6780. Kreisbrandrat Hans Gnadl überreichte die Urkunde und das Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an den stellvertretenden Kommandanten Stefan Fenninger. Weiter wurden geehrt für zehn Jahre Roland Klein und Andreas Windbichler, für 20 Jahre Manuel Bürger, Stefan Frohwieser, Hubert Heistracher junior und Jakob Speicher, für 30 Jahre Helmut Frohwieser und für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Fritz Hagl und Andreas Mühlberger. Zum Ehrenkommandanten wurde Hubert Heistracher ernannt, der von 1996 bis 2014 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr war. Vorsitzender Matthias Lengg überreichte ihm die Ehrenurkunde. »Er setzte sich stets mit großem Einsatz für die Belange der Feuerwehr ein«, rief Lengg aus und nannte dazu Beispiele wie bei der Beschaffung der Hubrettungsbühne 2007, des Mehrzweckfahrzeugs, des Hilfeleistungslöschfahrzeugs, beim Anbau des Feuerwehrhauses oder auch seine Tätigkeit als Lehrgangsleiter auf Landkreisebene. Bürgermeister Josef Heigenhauser lobte die Feuerwehrleute für ihren umfangreichen Dienst, auch bei Veranstaltungen der Gemeinde im Bereich des Tourismus. »Was ihr für die Allgemeinheit leistet, ist hervorragend.« Er lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen, was der große Einsatz mit 170 Kräften bei der Suchaktion nach dem vermissten Buben vor kurzem wieder gezeigt habe. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl sei sehr fleißig beim Ablegen der Leistungsabzeichen, stellte Kreisbrandrat Hans Gnadl fest. Neben dem bayerischen werde auch immer wieder das Tiroler Leistungsabzeichen abgelegt. Sein besonderes Lob ging auch an Benno Stockklauser, der sich jetzt bei der Einführung des Digitalfunks sowohl bei der Reit im Winkler auch bei der Landkreisfeuerwehr verdient gemacht habe. Neben Hans Gnadl verabschiedete sich auch Kreisbrandmeister Alfred Waschin, beide treten Mitte April von ihren Ämtern zurück, bei den Reit im Winkler Feuerwehrleuten. Er sei seit 1985 als Schiedsrichter und dazu seit 1990 als Kreisbrandmeister immer gerne nach Reit im Winkl gekommen, bekundete er. Die stets gute Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr mit der Polizei lobten der bisherige und der vor kurzem neu eingeführte Leiter der Polizeistation Reit im Winkl, Karl Vogel und Hubert Brachtl. »Wir brauchen die Gemeinde und die Feuerwehr, dass wir die Sicherheit der Bürger gewährleisten können«, so Brachtl. Auch Kommandant Andreas Paluc von der Freiwilligen Feuerwehr Kössen sowie die Vertreter anderer Rettungsorganisationen wie Rotes Kreuz und Wasserwacht sprachen von einer immer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Reit im Winkler Feuerwehr. sh
(Text: Sepp Hauser)
 
   
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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