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Die Vereinsaktivitäten des Feuerwehrvereins
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2019
   
   
 
60. Geburtstag unseres Kameraden Andreas Meier
Andreas Meier feierte vor kurzem seinen 60. Geburtstag. Nachträglich im Rahmen einer kleinen Feierstunde besuchten Mitglieder der Vorstandschaft und Bereitschaftskameraden den Andi zuhause. Als Anerkennung und zur Erinnerung für seine langjährigen Dienste für die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl überreichte ihm der 1. Vorstand Matthias Lengg eine Geburtstagskarte sowie einen Gutschein. Nachdem ihm alle anwesenden Vorstandsmitglieder und Bereitschaftskameraden gratuliert hatten, bat er die Truppe zur Feier in sein Haus herein. In einer geselligen Runde mit einer zünftigen Brotzeit wurden viele Erinnerungen ausgetauscht. Der Oberfeuerwehrmann Andreas Meier trat 1975 im Alter von 16 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl ein. Im April 2016 wurde er für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.
[Christian Speicher]
 
   
 
Ordentliche Mitgliederversammlung am 9. März
Zu 48 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 2018 ausrücken. Viel Wert wird auf die Fortbildung gelegt. Dies berichtete Kommandant Günther Braun bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses. Über das umfangreiche Jahresprogramm des Feuerwehrvereins gab Vorstand Matthias Lengg Auskunft. Ein schönes Fest sei die Weihe der grundlegend restaurierten Vereinsfahne gewesen, rief Lengg in Erinnerung. Zu ihren Fahrzeugeinweihungen seien die Nachbarwehren Schleching, Schwendt, Ruhpolding und Grassau besucht worden. Die gute Kameradschaft sei auch bei der Beteiligung am Eisstockturnier der Achentalfeuerwehren in Marquartstein, beim Ausflug zum Soccerpark Inzell, beim Wandertag mit der Feuerwehr Kössen und bei der Weihnachtsfeier im Gasthof Sonneck gepflegt worden. Kommandant Günther Braun sprach in seinem Tätigkeitsbericht von einem sehr bewegten abgelaufenen Jahr.
Bei den 48 Einsätzen, zu denen die Feuerwehr gerufen worden sei, sei ein Zeitaufwand von 1545 Stunden erbracht worden. Einen Anteil von etwa zwei Drittel hätten dabei die Technische Hilfeleistungen. Besonders tragisch und schwer zu bewältigen seien drei Verkehrsunfälle mit Todesfolge gewesen. Sehr schwierig sei auch der Einsatz bei einem Großbrand in einem Hotel in Kössen verlaufen. Ein großer Wert werde auf den Besuch von Lehrgängen und Fortbildungen der derzeit 60 aktiven Feuerwehrmänner und der zehn Anwärter bei der Jugendfeuerwehr gelegt, fuhr Braun fort. 2018 waren es Schulungen, Einsatz- und Belastungsübungen für Atemschutzgeräteträger, sowie Ausbildungen an der Wärmebildkamera, für Zugführer und Maschinisten. Auch durch Leistungsprüfungen und zahlreiche Übungen werde der Leistungsstand stets auf einem hohen Niveau gehalten. Für die Jugendfeuerwehr bestätigte dies Jugendwart Jan Schröter in seinem Bericht. Übungen fänden im Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Daneben beteiligt sich die Jugend an den Monatsübungen der Feuerwehr und besucht auch überörtliche Übungen und Fortbildungen. Einen sehr positiven Kassenbericht legte Kassier Max Weiss vor. Die größte Einnahmequelle sei auch 2018 wieder der Betrieb der Faschingsbar am Faschingsdienstag gewesen. Kassenprüfer Christian Döllerer zollte ihm höchsten Respekt für seine vorzügliche Kassenführung. Kreisbrandmeister Tom Mayr von der Kreisbrandinspektion Traunstein bezeichnete die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl als vorbildlich. Dass hier professionell gearbeitet werde, sei auch bei der Schneekatastrophe in diesem Winter deutlich geworden. Sein Dank galt auch der Bereitschaft, den Übungsnachmittag der Achentalfeuerwehren im kommenden Mai zu übernehmen.

Bürgermeister Josef Heigenhauser bedankte sich bei der Feuerwehr für ihre permanente Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über. Dies gelte nicht nur für Brände und Technische Hilfeleistungen, sondern auch für kulturelle und touristische Einsätze. Und was beim vergangenen Katastrophenfall die Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen in Reit im Winkl geleistet hätten, sei schon „sensationell“. Größte Bewunderung verdiene dabei auch die Arbeit von Kommandant Günther Braun und von seinem Stellvertreter Stefan Fenninger als Leiter der Einsatzzentrale. Der Leiter der Polizeistation Reit im Winkl, Hubert Brachtl, sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr hier. Die Arbeit der Feuerwehrleute im Katastrophenfall sei einzigartig gewesen. „Und auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben dabei wie die fleißigen Bienen gearbeitet“, sagte er und überreichte neben einem Gemäldekunstwerk auch eine Spende für eine Grillfeier der Feuerwehrjugend. Von einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Reit im Winkler Feuerwehr sprachen auch Fritz Studener von der BRK-Rettungswache Reit im Winkl und der stellvertretende Kommandant Anton Schlechter von der Nachbarfeuerwehr Kössen. Eine Ehrung für zehn Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr erhielt Pascal Hagl. Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Fridolin Mühlberger geehrt. Nach seiner langjährigen Zeit als aktiver Feuerwehrmann käme von ihm immer noch eine tatkräftige Unterstützung bei vielen Anlässen, sagte Vorstand Matthias Lengg.

Bericht: Sepp Hauser
Bilder: Christian Speicher
 
   
 
Faschingsbar am Rathausplatz am 5. März
Um 11 Uhr startete die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl mit dem Verkauf der bei vielen Faschingszuschauern beliebten „Bosna“. Seit vielen Jahren ist die frisch zubereitete „Bosna“ die Spezialität am Stand der Freiwilligen Feuerwehr. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, die im Getränkeverkauf, am Grill sowie in der Bosna-Ausgabe halfen, hatten am Faschingsdienstag wieder alle Hände voll zu tun, um die durstigen und hungrigen Einheimischen und Gäste zu versorgen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr halfen ebenfalls fleißig mit. Sie schnitten die Langsemmeln auf und bestrichen diese mit dem Gemisch aus Senf und Zwiebeln. Der Wettergott hatte es gut gemeint und somit drängten sich die Faschingsbesucher und Mitwirkenden an die Verkaufsstände. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl war aber nicht nur für die Verköstigung der Faschingsbesucher zuständig. Während des Faschingsumzuges war die Ortsdurchfahrt durch Reit im Winkl gesperrt. Damit der Faschingszug reibungslos durch das Ortszentrum ziehen konnte, sicherte die Freiwillige Feuerwehr die Straßen ab. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl möchte sich bei der einheimischen Bevölkerung und den Gästen für deren guten Besuch der Rathausbar bedanken.
Bericht & Bilder: Christian Speicher
 
   
 
Reit im Winkler Moarschaft gewinnt beim 27. Eisstockturnier der Achental-Feuerwehren
Nach den Vorrundenspielen stand fest, dass jeweils eine Moarschaft der Freiwilligen Feuerwehr aus Grassau und Reit im Winkl, um den Titel spielten. Die Mannschaft Reit im Winkl I mit Siegfried Fritz, Marius Höger, Stefan Treml und Andreas Windbichler bezwangen in einer spannenden Finalpartie und einem knappen Vorsprung die Mannschaft Grassau II. Es war bereits das 27. Mal, dass das traditionelle Eisstockschießen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Achental stattfand. Das Turnier begann um 7:00 Uhr morgens in der Eishalle Max Aicher Arena in Inzell. In diesem Jahr richtete die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl den Feuerwehrvergleichskampf im Eisstockschießen aus. Insgesamt traten 16 Moarschaften gegeneinander an. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Grassau, Marquartstein, Ober- und Unterwössen, Reit im Winkl, Rottau, Staudach und Übersee, folgten der Einladung und reisten jeweils mit 2 Mannschaften an. Eine Moarschaft besteht aus 4 Personen. Aufgeteilt in zwei Gruppen rangen je acht Moarschaften in der Vorrunde um die Plätze. Die Finalspiele trugen die jeweils Gleichplatzierten beider Gruppen gegeneinander aus. Die 2. Reit im Winkler Mannschaft mit Gerhard Ankert, Maximilian Bichl, Konstantin Loferer und Jan Schröter erkämpften sich den 6. Rang. Nachdem zur Mittagszeit die Siegermannschaft feststand, ging es zum gemeinsamen Mittagessen nach Reit im Winkl. Die Reit im Winkler Kameraden hatten bereits Biertischgarnituren im Feuerwehrgerätehaus aufgebaut. Nachdem die Teller vom schmackhaften Mittagessen abgeräumt waren, stand die Siegerehrung auf dem Programm. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Lengg und sein Stellvertreter Reinhard Heistracher nahmen die Siegerehrung vor. Der 1. Vorstand Matthias Lengg freute sich besonders über das sehr gute Abschneiden der beiden Reit im Winkler Mannschaften. Matthias Lengg gratulierte und überreichte jeder Moarschaft eine Urkunde. Für den 1. bis 3. Platz gab es einen aus Ton gefertigten Eisstock als Preis. An die Mannschaften, die die Plätze 4 bis 16 belegten, überreichte der 2. Vorstand Reinhard Heistracher ein Geschenkpaket mit Brotzeit und Bier. Weitere Geschenkpakete gab es für den Schiedsrichter Thomas Göls und die Kreisbrandinspektion Traunstein, Kreisbrandinspektor Georg König und Kreisbrandmeister Thomas Mayr waren anwesend. Die Grassauer konnten ihren Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen und so ging der Wanderpokal für den Turniersieger an die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl. Der Wanderpokal wurde 2018 vom Schirmherren und Kreisbrandmeister Thomas Mayr gestiftet. Dieser darf erst nach 3 Turniersiegen von derselben Feuerwehr behalten werden. Das Endergebnis lautete: 1. Platz Reit im Winkl I, 2. Platz Grassau II, 3. Platz Rottau II, 4. Platz Marquartstein I, 5. Platz Übersee I, 6. Platz Reit im Winkl II, 7. Platz Rottau I, 8. Platz Marquartstein II, 9. Platz Übersee II, 10. Platz Grassau I, 11. Platz Staudach II, 12. Platz Unterwössen I, 13. Platz Staudach I, 14. Platz Unterwössen II, 15. Platz Oberwössen I und 16. Platz Oberwössen II. Der Schirmherr und Kreisbrandmeister Thomas Mayr bedankte sich seinerseits für die rege Teilnahme und unterstrich den kameradschaftlichen Wert einer solchen Veranstaltung. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern sowie beim Schiedsrichter Thomas Göls, der auf dem Eis für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sorgte. Im nächsten Jahr ist die Freiwillige Feuerwehr Unterwössen der Ausrichter des Eisstockturniers.
Bericht & Bilder: Christian Speicher
 
   
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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