Viele Einsätze und Fortbildungen im abgelaufenen Jahr

Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl hielt Jahreshauptversammlung

Reit im Winkl – Zu 59 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl im vergangenen Jahr 2024 ausrücken. Viel Wert wird auf die Aus- und Fortbildung der aktiven Feuerwehrleute gelegt. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses bekanntgegeben, bei der es auch Ehrungen für langjährige Mitglieder gab.

Von einem regen Vereinsleben im vergangenen Jahr berichtete der stellvertretende Vorsitzende Max Bichl. Einer der Höhepunkte dabei war die Segnung des neu angeschafften LF 16/12 vor der Kirche mit anschließender Feier im Feuerwehrhaus. Viele Besucher gab es auch beim eigenen Gartenfest beim Feuerwehrhaus und an der Faschingsbar am Faschingsdienstag. Die Freundschaft mit der Nachbarwehr Kössen wurde beim Wandertag zum Klausenberg gepflegt. Weiter berichtete Bichl von Teilnahmen an einer Fahrzeugsegnung in Kössen, beim Eisstockturnier der Achental-Feuerwehren und bei Feuerwehrfesten in Staudach, Eisenärzt, Rottau, Oberwössen und Waidring.

59 Einsätze mit einem Zeitaufwand von insgesamt 1140 Stunden habe es im Jahr 2024 gegeben, erläuterte Kommandant Günther Braun in seinem Tätigkeitsbericht. Der überwiegende Teil davon sei mit 45 Einsätzen die Technische Hilfeleistung gewesen. Und bei diesen wiederum habe es die größte Herausforderung bei einem ungewöhnlich starken Wintereinbruch im September mit unzähligen umgestürzten Bäumen gegeben.

Großer Wert werde auf die Aus- und Fortbildung der 54 aktiven Feuerwehrmänner und dazu der neun Feuerwehranwärter mit Jugendfeuerwehr gelegt, fuhr der Kommandant fort. Dazu zählte im Berichtsjahr 2024 neben den Monatsübungen die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ mit neun Feuerwehrleuten, eine Übung mit den Bergwachten Reit im Winkl und Altötting sowie mit der Feuerwehr Übersee und die Herbstübung am Hallenbad zusammen mit den Feuerwehren Oberwössen und Kössen. Ein großes Lob vom Kommandanten gab es auch für die 20 Atemschutzgeräteträger für ihre Einsatzbereitschaft, unter anderem bei den jährlichen Belastungsübungen in Traunstein.

Kassenprüfer Christian Döllerer sprach seinerseits ein großes Lob für den Kassier Max Weiß junior nach dessen vorgetragenem Kassenbericht für seine vorbildliche Kassenführung aus. Einstimmig angenommen wurde von der Versammlung der vom Vereinsvorsitzenden Matthias Lengg vorgetragene Vorschlag, die Amtsdauer der Vorstandschaft von bisher sechs auf drei Jahre zu verkürzen. Zugleich kündigte er an, bei der im nächsten Jahr anstehenden Neuwahl nicht mehr zu kandidieren.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr überreichte Kreisbrandmeister Thomas Mayr an Matthias Lengg, Matthias Meier, Max Weiß junior und Florian Wellnitz. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Toni Abholzer und Michael Ruh geehrt.

Kreisbrandmeister Thomas Mayr sprach der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl ein großes Lob für das von ihr geleistete aus. Bei von der Kreisbrandinspektion angebotenen Ausbildungsveranstaltungen sei sie immer sehr gut vertreten und ihr Ausbildungsstand sei vorbildlich.

Von einer äußerst wertvollen Unterstützung der Arbeit Polizei durch die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl bei vielen Veranstaltungen im Ort sprach Erster Polizeihauptkommissar Marcus Roth, der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Traunstein, und richtete ihr dafür einen großen Dank aus. „Es ist großartig, was ihr leistet“, sagte er dazu. Das sei ein vorbildliches Beispiel für den so wichtigen Zusammenhalt von Polizei, Kommune und Ehrenamt.

Einen großen Dank an alle Feuerwehrleute für die vielen geleisteten Stunden in ihrer Freizeit zum Wohle der gesamten Bevölkerung richtete auch Bürgermeister Matthias Schlechter an sie. Dies gelte auch für ihre vorbildliche Zusammenarbeit mit den anderen Blaulichtorganisationen im Ort und mit den Nachbarwehren. Er wies auch darauf hin, dass der sich in Arbeit befindliche Feuerwehrbedarfsplan voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen werde.

Von einer stets sehr guten Zusammenarbeit der Reit im Winkler Wehr mit ihnen sprachen auch Dr. Sabine Wörnle vom örtlichen BRK, Sepp Heigenhauser von der Bergwacht und Kommandant Andreas Paluc von der Freiwilligen Feuerwehr Kössen. (SH)

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr erhielten (von links) Max Weiß, Matthias Meier, Florian Wellnitz und Matthias Lengg. Ihnen gratulierte Kommandant Günther Braun (Foto: Benno Stockklauser)

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